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Fistula Hospital für Somalia

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Wir wollen zwei Somalische Ärzte Operations-techniken der Fistula Weiterbilden. Nach ihrer Ausbildung werde die Ärzte in ihre Heimat zurück kehren und sich dafür einsetzen, spezielle Fistula Krankenstationen in ihrer Heimat einzurichten.

M. Ali von Somalia Medical Care e.V.Nachricht schreiben

 
Mädchen in Entwicklungsländern heiraten oft schon jung und werden früh schwanger, noch bevor ihr Körperwachstum abgeschlossen ist. Auch bei erwachsenen Frauen, deren Wachstum durch jahrelange Mangelernährung beeinträchtig war, stimmt das Verhältnis zwischen Babykopf und Becken nicht. Nach tagelangen Wehen kommt es fast immer zu einer Totgeburt. 


Durch den konstanten Druck des kindlichen Kopfes auf den Geburtskanal und das Becken wird die Blutversorgung unterbrochen und das Gewebe stirbt ab. Es entsteht ein Loch zwischen Blase und Vagina (Blasen-Scheiden-Fistel) oder zusätzlich zwischen Vagina und Enddarm. Auf das traumatische Geburtserlebnis und den Verlust des Kindes folgt schwerste Inkontinenz mit ständig unkontrolliert tröpfelndem Urin. Durch den unangenehmen Geruch folgt fast immer der Ausschluss aus der Familien- und Dorfgemeinschaft. So leben Fistula-Frauen meist völlig vereinsamt, verarmt und krank in einer abgelegenen Hütte.


Die Quote der Sterblichkeit in Somalia gehört zu den Höchsten der Welt. Oft ist es den Müttern nicht möglich eine adäquate Geburtshilfe zu erreichen, so dass es immer wieder zu oft tagelangen Geburtsvorgängen kommt. Dabei kann sich beispielsweise bei der betroffenen Mutter eine direkte Fistelverbindung zwischen Scheide und Blase ausbilden, die die oft jungen Frauen ein Leben lang inkontinent macht.


Durch traditionelle Geburtsmethoden treten in Somalia nach der Geburt häufig Komplikationen auf. Geburtsfisteln Betroffen sind mehrheitlich Frauen zwischen 16 und 20 Jahren. Bedingt durch das kleine Becken der mangelernährten, kleinen, meist jugendlichen Mutter. Typisch sind vor allem die Fistelverbindungen zwischen Scheide und Blase. Sie sind die Folge von über Tage verschleppten Geburten und führen zu ständigem unkontrolliertem Abgang von Urin. Dies stellt für die Betroffenen bei den dort herrschenden klimatischen Bedingungen eine unerträgliche und letztlich gefährliche Situation dar. Die Fistelverbindungen können nur durch einen anspruchsvollen, operativen Eingriff korrigiert werden.

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