Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Recht auf Familie - Für eine humane Asylpolitik

Mit der Kampagne „Recht auf Familie – für eine humane Asylpolitik“ setzt sich JUMEN für die Familienzusammenführung von Geflüchteten ein. Aktuell begleiten wir zwei Fälle vor Gericht.

A. Kessler von JUMEN e.V. - Menschenrechte in DeutschlandNachricht schreiben

Spenden für JUMEN - weil Menschenrechte auch in Deutschland gelten und manchmal vor Gericht verteidigt werden müssen:
Mit der Kampagne „Recht auf Familie – für eine humane Asylpolitik“ setzt sich JUMEN für Familienzusammenführungen von Geflüchteten ein.

Update Dezember 2019
JUMEN hat sich seit Sommer 2017 vor Gericht gegen die gesetzliche Aussetzung des Familiennachzugs eingesetzt und erste Erfolge erzielt. Mehrere Familien konnten durch unsere Unterstützung nach Deutschland einreisen - dies ist auch den Mitteln der Spender*innen auf betterplace zu verdanken!

Die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Geschützten sollte eigentlich im März 2018 auslaufen. Darauf hatten die betroffenen Familien zwei Jahre lang hin gefiebert. Dann hatte die damals neue Bundesregierung die Aussetzung des Familiennachzugs bis Ende Juli 2018 verlängert. Im August 2018 ist eine gesetzliche Neuregelung in Kraft getreten. Danach können monatlich maximal 1.000 Visa an Angehörige der Kernfamilie von subsidiär Schutzberechtigten zum Familiennachzug erteilt werden. Seit der Einführung dieses Kontingents beobachten wir das Verfahren und seine Auswirkungen auf die Menschen in der Praxis. Aktuell werden deutlich weniger Visa erteilt, als angestrebt. Dabei warten über 20.000 Menschen auf Termine bei den Botschaften.

Wir bleiben dran.

Dafür benötigen wir weiterhin eure und Ihre Unterstützung!

Hintergrundinformationen
Im März 2016 wurde der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten für zwei Jahre gesetzlich ausgeschlossen. Inzwischen ist der Familiennachzug zu subsidiär Schutzbererechtigen möglich, allerdings nur eingeschränkt. Subsidiär Schutzberechtigte sind Geflüchtete, die aus einer lebensbedrohlichen Situation, z.B. Bürgerkrieg, geflohen sind. Anders als bei anerkannten Flüchtlingen wird davon ausgegangen, dass ihnen keine individuelle Verfolgung droht. Die Regelung betrifft sehr viele Geflüchtete in Deutschland, vor allem aus Syrien. Viele sind Kinder, die oft bereits seit über zwei Jahren von ihren Familien getrennt leben müssen.

JUMEN wendet die Methode der strategischen Prozessführung an. Dieses juristische Instrument vor Gericht soll über Einzelfallentscheidungen hinaus strukturelle Änderungen bewirken. Im Rahmen der Kampagne unterstützt JUMEN sorgfältig ausgewählte Fälle vor Gericht. Parallel dazu macht JUMEN Öffentlichkeitsarbeit, um aufzuklären und den Druck auf politische Entscheidungsträger*innen zu erhöhen.

Mit Ihren Spenden können wir unsere Fälle verantwortungsvoll und professionell durch die nötigen Instanzen vor Gericht begleiten und eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit dazu koordinieren. Insgesamt planen wir derzeit mit ca. 58.000€ für die gesamte Kampagne. Einen Teil davon konnten wir mit einer Förderung durch die „Bewegungsstiftung“ decken.
Weitere Infos zu unserer Arbeit: www.jumen.org