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Verbesserung der Wasser-, Sanitär-, und Hygieneversorgung in Kamerun

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Hygiene, Wasser- und Sanitärversorgung sind elementare Bedürfnisse. Mit dem Programm "WASH Kamerun" arbeitet Ingenieure ohne Grenzen daran, die Versorgungssituation im ländlichen Kamerun zu entschärfen und die Lebensbedingungen zu verbessern.

J. Geffers von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Wasser ist Grundlage jeglichen Lebens
Trotz vieler Maßnahmen in den vergangenen Jahren haben heute weltweit 2,4 Mrd. Menschen keinen Zugang zu Wasser und angemessenen Sanitäranlagen. Mit dem Programm "WASH Kamerun" bündelt Ingenieure ohne Grenzen e.V. (IOG) mehrere WASH-Projekte im ländlichen Kamerun. 

WASH als Ziele nachhaltiger Entwicklung
Den Themen Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH) werden mit den Zielen nachhaltiger Entwicklung der UN ein hoher Stellenwert zugeschrieben. Für jeden Menschen soll der Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen sichergestellt werden. Diese Ziele spielen eine maßgebliche Rolle bei der Bekämpfung von Armut und Herstellung von Chancengleichheit. Insbesondere Mädchen sind von der schlechten Hygienesituation betroffen, mit Erreichen der Pubertät sind viele aufgrund der fehlenden Toiletten gezwungen zu Hause zu bleiben. Häufig treten sie dann aus der Schule aus. Wenn sauberes Wasser und Sanitäranlagen zur Verfügung stehen, fallen auch lange Wege zu der nächsten Wasserquelle weg, Kinder können dann in die Schule gehen statt Wasser zu holen.
   
 Kamerun braucht WASH
Die Gesellschaft Kameruns steht noch immer vor ernsten Herausforderungen. In den vergangenen 16 Jahren wurden in der Grundbildung und Gleichstellung der Geschlechter erkennbare Verbesserungen erzielt, der Fortschritt bei weiteren Entwicklungszielen ist jedoch gering. Wie in vielen Ländern Sub-Sahara-Afrikas herrscht auch in Kamerun ein großer Unterschied zwischen dem Leben der städtischen und dem der ländlichen Bevölkerung. In urbanen Gebieten haben knapp 95% der Bevölkerung verbesserten Zugang zu Trinkwasser, in ländlichen nur etwas mehr als 50%.

Mit verbesserter Wasserversorgung, Sanitäranlagen und Hygieneschulungen können die grundlegendsten Ursachen einer mangelnden Entwicklung angegangen werden. In zahlreichen Projekten kooperiert IOG seit langem mit lokalen Hilfsorganisationen im Themenbereich WASH in Kamerun. Die Maßnahmen vor Ort sind immer auf die regionale Situation angepasst, das Spektrum reicht von Brunnenbau oder Regenwasserspeichern über den Aufbau von Versorgungsnetzen bis hin zum Thema Sanitäranlagenbau und Hygieneausbildung.

Investitionen in Wasser, Sanitär, und Hygiene haben ganz klare wirtschaftliche Folgen. Laut WHO generiert jeder Dollar, der in Sanitärinfrastruktur investiert wird, einen 5-fachen Gewinn, da eine Verbesserung der Gesundheitssituation positive Auswirkungen auf das Gesundheits- und Bildungssystem und damit auf den Arbeitsmarkt haben. Auch UNICEF weist darauf hin, dass Investitionen sich hier mehrfach auszahlen.

Die nachhaltige Verbesserung im Bereich WASH ist ein Schwerpunkt im Engagement der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. IOG leistet hiermit seinen Beitrag, diese Ziele zu erreichen. Eine detaillierte Beschreibung der zugehörigen Projekte finden Sie auf der Homepage von Ingenieure ohne Grenzen e.V.. 

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