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Arsenfreies, sauberes Trinkwasser in Bangladesch

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10.000 Kinder in Bangladesch mit arsenfreiem, sauberem Trinkwasser versorgen durch den Einsatz neuer, nachhaltiger Filtersysteme.

M. Maier von AGAPE e.V. - Hilfe zur SelbsthilfeNachricht schreiben

Würdest du in Bangladesch Wasser aus einem Brunnen trinken wollen?

In der Galerie siehst du Fotos einiger Brunnen und deren Wasser. Unter Einfluss von Luftsauerstoff färbt sich das Wasser rot (siehe Foto „Schulbrunnen Dadpur“) – das Wasser enthält viel Eisen. Dass es furchtbar nach Metall schmeckt, ist aber nicht das eigentliche Problem. Das Wasser ist vielfach sehr gesundheitsschädlich. In Bangladesch überschreiten mehr als 25 % der Brunnen die WHO-Empfehlung für Arsen (10 µg/l). Rund 40 Mio. Menschen in Bangladesch sind davon betroffen und jährlich werden etwa 43.000 Todesfälle auf Arsen zurückgeführt. Vor allem Kinder und schwangere Frauen sind gefährdet.

Das Problem ist seit Anfang der 90er Jahre bekannt. Leider wird durch die Regierung in Bangladesch und Hilfsorganisationen nur wenig getan, um der Bevölkerung sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen. Zunächst wurde auf Arsenfilter des Typs SONO gesetzt, die jedoch technisch nicht ausgereift, in der Wartung sehr umständlich und langfristig für die Bevölkerung nicht bezahlbar waren. Viele dieser Maßnahmen scheiterten daher. 

Damit Filter eine langfristige Lösung darstellen, sind eine sorgfältige Planung und eine bedarfsorientierte Umsetzung notwendig. Daher hat sich der Heidelberger Verein AGAPE e.V. 2014 an die Arbeitsgruppe Hydrogeologie und Hydrogeochemie der Universität Heidelberg gewandt. Ortsbesichtigungen und Wasseranalysen durch Dr. Martin Maier und sein Team zeigten, dass Filtertechnologien besser an die Wasserzusammensetzung und die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst werden müssen. Weiterentwickelte Filtermaterialien können preiswert, bedarfsorientiert und nachhaltig eingesetzt werden. Ein erster Prototyp der Firma Watch Water aus Mannheim versorgt seit dem Frühjahr 2017 etwa 200 Schüler in Dadpur mit sauberem Wasser (Projektfoto). Der Filter kann einfach an jede Brunnenpumpe angeschlossen werden. 

Unser Ziel ist, insgesamt 10.000 Kindern Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Im Rahmen dieses ersten Projekts werden an zwölf Schulen angepasste Filter aufgestellt. Zunächst werden unterschiedliche Filtertypen (Dimensionierung, Filtermaterial) angeschafft. Geländearbeiten und chemische Analytik liefern die Erkenntnisse zu den Anforderungen (Aufstellungsort, Wasserbedarf und -beschaffenheit) zur Festlegung eines für jeden Standort individuellen Filters. Um eine langfristige Funktionalität sicherzustellen werden die Filter nach der Installation vierteljährlich kontrolliert. 
 
Zusätzlich ist auch ein weiterer Geländeeinsatz zur Wartung und bedarfsweise Austausch der Filtermedien vorgesehen. Während dieser Kampagne werden Standorte für das Folgeprojekt der  (https://www.betterplace.org/de/projects/63650-150-familien-in-bangladesch-mit-sauberem-wasser-versorgen) ausgewählt.

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