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Gemüsegärten für Müllsammler-Familien in Mexiko

Vicente Guerrero, Oaxaca, Mexiko

Gemüsegärten für Müllsammler-Familien in Mexiko

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Projekt zur Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit in Oaxaca, Mexiko. Es werden Gemüsegärten angelegt und Schulungen durchgeführt. Bitte helft uns!

Frank B. von Terra Tech Förderprojekte e.V.Nachricht schreiben

Mexiko: Gemüsegärten für Pepenadores


Im Jahr 2014 lebten 2,5 Millionen Bewohner_innen des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca unterhalb der Armutsgrenze. Besonders betroffen sind die Bewohner_innen der Slums. Ihre Wohngebiete wachsen unaufhörlich vor den Toren der Großstädte. Sie befinden sich häufig in unmittelbarer Nähe von immer größer werdenden Mülldeponien, wie jener von Zaachila, denn nur fünf Prozent des in Mexiko anfallenden Mülls werden recycelt. Die Mülldeponie von Zaachila wird pro Tag mit 1000 Tonnen Müll beliefert. Oft ist das Sammeln und der Verkauf von verwertbaren Materialien die einzige Einnahmequelle der hier angesiedelten Familien. Daher stammt auch die Bezeichnung Pepenadores (Müllsammler). Die meisten pflanzlichen Nahrungsmittel der Familien wachsen in unmittelbarer Umgebung der Müllkippe. Sie sind oft stark schadstoffbelastet, was zu weiteren gesundheitlichen Risiken führt. Beim Müllsammeln unter der sengenden Sonne sind die Pepenadores hohen Schadstoffkonzentrationen ausgesetzt. Anstatt die Schule zu besuchen, sammeln viele Kinder Müll, um das knappe Einkommen ihrer Familien aufzubessern.Nicht nur der fehlende Zugang zu Bildung und Basisinfrastruktur, sondern auch die gesundheitlichen Risiken und mangelnde Nahrungsmittelsicherheit zählen somitin Zaachila zu den größten Problemen. Viele der Bewohner_innen von Oaxaca leiden an chronischer Unterernährung und an Erkrankungen von Magen, Darm und Atemwegen. Zudem fehlt ihnen oft der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, Bildung und den wesentlichen Versorgungsquellen wie Wasser und Elektrizität. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mensch in Mexiko beträgt 72 Jahre. Die von Pepenadores – zu denen 40.000 Menschen in Mexiko zählen – liegt bei 53 Jahren.


 


Gemüsegärten und Green Library


 Als Reaktion auf die aktuellen Lebensbedingungen der Pepenadores in Zaachila unterstützen wir seit Februar 2017 in Zusammenarbeit mit der mexikanischen NGO Solidaridad Internacional Kanda (SiKanda) 250 Müllsammlerfamilien. Das Projekt wird BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) kofinanziert. Geplant ist das Anlegen von Gemüsegärten, um das nachhaltige Wachstum von unbelastetem Obst und Gemüse zu sichern, sowie die Einrichtung einer Green Library zur Vermittlung von Produktions- und Erntemethoden. Die Familien lernen in Trainings, wie sie mit Hilfe von Würmern aus organischem Abfall Kompost herstellen können. Ziel des Projektes ist es, die Nahrungsmittelunsicherheit in den Slums rund um die städtische Müllkippe von Oaxaca zu reduzieren, sowie die Nahrungsmittelqualität zu verbessern. Gleichzeitig können die Familien durch eventuelle Überproduktion und durch Kompost-/Düngerherstellung ihr Einkommen steigern. Aufgrund des eigenen Anbaus können die Familien Teile ihres monatlichen Budgets für andere Dinge, wie z.B. die Bildung ihrer Kinder, aufwenden. 



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