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Wildbienenförderung im Kreis Borken

Kreis Borken, Deutschland

Wildbienenförderung im Kreis Borken

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Wildbienenförderung zur Sicherung von Biodiversität und als Beitrag zum Artenschutz: Die in Regionen mit intensiver Landwirtschaft besonders bedrohten Wildbienen sollen durch ein Projekt von NABU und BUND im Kreis Borken unterstützt werden.

J. Kruse von NABU Kreisverband Borken e.V.Nachricht schreiben

Wildbienenförderung im Kreis Borken

 Die Biodiversität ist bedroht. Das Artensterben (Tier- und Pflanzenarten) schreitet voran. Die Regionen des Münsterlandes mit intensiver  Landwirtschaft sind besonders betroffen. Bürger setzen sich für Artenschutz ein,  indem sie naturnahe Gärten anlegen oder eine naturnahe Nutzung des öffentlichen Grüns und eine Rückholung der kommunalen  Wegränder für neue Hecken und blühende Säume und Raine einfordern.
 Das Insektensterben ist besonders dramatisch. Daher ist die Schaffung einer Nahrungsbasis u.a. für Wildbienen und Solitärwespen, deren Bestäubungsleistung  nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, durch blühende Randstreifen und Wiesen, die Schaffung von Biotopverbundlinien und die Bereitstsellung von Nistmöglichkeiten für  die Tiere naheliegend.
 
 NABU (federführend) und BUND suchen Partner in der Bevölkerung für die Umsetzung des Vorhabens u.a. auf Privatgrundstücken. Das heißt: Wildbienennisthilfen in private Gärten  stellen sowie für ganzjährig blühende Gärten sorgen. Die Wildbienennisthilfen und Informationen  sollen öffentlich zugänglich sein und mit Bildungsarbeit verküpft werden. 
  
 Die Angebote richten sich auch an VHS und Schulen, Jugendhaus, Kindergärten, Vereine etc... Da sehr viele völlig ungeeignete "Bienenhotels" in Umlauf sind, ist auch einiges an Aufklärungsarbeit notwendig. Die Umsetzung der Erkenntnisse von Wildbienenexperten und Insektenforschern ist Grundlage des Projektes.
  
Demnächst sollen zunächst 10 Wildbienennistwände (mit Infotafeln etc.) gefertigt werden. Mit den Informationen sollen auch Samentütchen mit regionalem Saatgut an Bürger zur Motivation verteilt werden. Weiter wird ein kleines Standardmodell für Wildbienen entwickelt.
Interessierte Menschen sollen zu den Gärten mit besonderer Blütenvielfalt und  Wildbienenförderung gelenkt werden. Führungen können jederzeit gewünscht werden.
 
 Nachahmer hat das Projekt schon jetzt gefunden: Landwirtschaftliche Ortsvereine haben etliche Wildbienennistwände aufgestellt, eine Schule hat ein Unterrichtsprojekt dazu entwickelt und eine Insektennistwand im Schulgarten aufgestellt.
  
 Im Zuge einer Rückholung kommunaler Wegränder sollen Musterblühstreifen und -Hecken mit Wildbienenförderung angeboten werden.
 Die Kommunen sollen angeregt werden, alle öffentlichen Verkehrs- und Brachflächen in blühende Rückzugsoasen umzuwandeln. 
 
 Die Wildbienenförderung soll auch den Tourismus (u.a. entlang der "Flamingo-Route") fördern. Gemeinsam mit den Partnerprojekten  "Dorfimkerei Heek", "Naturoase Harwick", "Essbare Stadt Borken bzw. Bocholt" sollen auch auch grenzüberschreitende Initiativen gefördert werden. Zusammenarbeit mit den Projekten "Summendes Rheinland" , "Deutschland summt" und "Wildbienenretter" ist angebahnt.
 Im Rahmen des Projektes wurde ein Muster-Antrag zur Rückholung der kommunalen Wegränder entwickelt.
 
 Unterstützend soll ein Flyer entwickelt werden. 

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