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Dürre und Hungersnot in Afrika

Ahero, Kenia

Dürre und Hungersnot in Afrika

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Hilfe für die Opfer der Dürrekatastrophe in Ostafrika. Es werden Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser bereitgestellt. Bitte helft uns.

Frank B. von Terra Tech Förderprojekte e.V.Nachricht schreiben

Die Wetterphänomene El Niño und La Niña wirkten sich in Kenia in den vergangenen Jahren besonders stark aus. Regen- und Trockenperioden setzten irregulär ein und waren intensiver als gewöhnlich. Die Kombination aus Starkregenfällen und Überflutungen einerseits sowie anhaltenden Dürreperioden andererseits führten seit drei Jahren zu Ernteausfällen sowie zeitweise zu einer extremen Nahrungsmittel- und Wasserknappheit. In diesem Jahr treffen die extremen Auswirkungen des Klimawandels Ostafrika besonders hart. Langanhaltende, schwere Dürren haben einen Großteil der Erntevorräte vernichtet. Über 23 Millionen Menschen in Ostafrika, Nigeria und dem Jemen leiden akut an Hunger. Die Vereinten Nationen sprechen von der schwersten humanitären Krise seit dem 2. Weltkrieg. 
 
Die westkenianische Region Kano Plains, in der wir seit Jahren gemeinsam mit unserem Partner Center for International Voluntary Service (CIVS) arbeiten, ist besonders anfällig für die Folgen des Klimawandels. Sie gehört zu den sogenannten "Drought Pockets", die durch ihre topographische Lage extremen Wetterschwankungen ausgesetzt sind. Bereits Mitte 2016 wiesen Klimadaten darauf hin, dass 2017 eine extreme Dürreperiode zu erwarten ist.Seit Dezember 2016 erreichen uns zunehmend dramatische Lageberichte. In der Region trockneten viele natürliche Wasserquellen aus, der Zugang zu sauberem Trinkwasser für Menschen und Viehherden wurde zunehmend knapp. Die Nahrungsmittelknappheit verschärfte sich Anfang 2017 zunehmend, die Lebensmittelpreise stiegen rasant. 
  
Die alljährliche Regenphase in den Kano Plains blieb zunächst aus. Der Anbau der Ernte hatte sich wegen Überschwemmungen im Vorjahr bereits verzögert. Die nun einsetzende, extreme Dürre vernichtete einen Großteil der Ernte. Der lange erwartete Regen kam viel zu spät. Als es Anfang Mai 2017 etwas regnete, wuchsen die Gräser auf den Felder so weit nach, dass das abgemagerte Vieh vor dem Hungertod gerettet werden konnte. Ein Großteil der Ernten war jedoch verloren. Die Maisernte ging auf 4500 Tonnenmeter zurück. Das entspricht dem Landesbedarf von nur EINEM Tag. Die Erntevorräte wurden zudem durch Schädlinge befallen und somit noch weiter verknappt. In Zusammenarbeit mit unserem lokalen Partner CIVS konnten wir Speisungen für Waisenkinder organisieren. Diese sind den Folgen der Dürre besonders hilflos ausgesetzt, denn es mangelt ihnen an sozialem Schutz durch ein Elternhaus.

Die Dürrekrise droht sich noch weiter zu verschlimmern. Aktuell hat wieder die jährliche Trockenperiode begonnen. Sie dauert gewöhnlich bis Oktober an. Viele Menschen und Nutztiere sind schon jetzt stark unterernährt. Gleichzeitig stehen jedoch kaum Lebensmittelreserven zur Verfügung. Experten warnen vor einer langandauernden, noch schwereren Nahrungsmittelkrise in der zweiten Jahreshälfte 2017. "Ohne unsere Hilfe werden Millionen Frauen, Männer und Kinder verhungern", warnte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einem Aufruf an die Nation im Anfang Juni.
 
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