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Finanziert Fibrin-Patches: Hilfe zur Selbstheilung für kleine Herzen

Hannover, Deutschland

Finanziert Fibrin-Patches: Hilfe zur Selbstheilung für kleine Herzen

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Fibrin Patches aus mitwachsendem, körpereigenem Material sind der ideale Flicken für Löcher am Herzen. Um eine ausreichende Stabilität zu erreichen, muss das Gewebe verdichtet und verfestigt werden. Vorteil: keine Abwehrreaktionen oder weitere OPs.

Barbara H. von Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzzentren e.V.Nachricht schreiben

Fremdkörperreaktion verhindern: Stabile Flicken aus dem körpereigenen Protein Fibrin

Kommt ein Kind mit einem großen Loch im Herzen zur Welt, muss dieses geflickt werden. Die Kinderherzchirurgen setzen dazu sogenannte „Patches“ auf die Herzscheidewand, eine Herzklappe oder die Gefäßansätze.

Meist werden diese Flicken aus synthetischem oder tierischem Gewebematerial hergestellt. Das hat Nachteile. Der kindliche Körper erkennt, dass es sich um fremdes Gewebe handelt. Es kommt zu Fremdkörperreaktionen. Das Gewebe kann abgekapselt werden, verkalken oder sich im Laufe der Zeit nachteilig verändern. Außerdem wächst es nicht mit. Weitere Operationen sind vorhersehbar.

Die kinderherzen forschen an der Medizinischen Hochschule Hannover, um nach Lösungen für diese Reaktionen zu suchen. Zwei Ärzte und eine Wissenschaftlerin entwickeln „Patches“ aus dem körpereigenem Protein Fibrin. Dieses Protein sorgt bei blutenden Wunden dafür, dass Eiweißfäden entstehen und sich vernetzen. Die Blutung wird gestillt und die Wundheilung kann beginnen. Flicken aus Fibrin eignen sich auch für die wiederherstellende Chirurgie. Sie lassen sich innerhalb von 30 Minuten – also auch während einer Operation – herstellen.
Doch fehlt diesen „Patches“ zunächst die Festigkeit. Für eine Implantation sind sie nicht stabil genug. Die Forscher wollen herausfinden, wie die „Patches“ sich bestmöglich verdichten lassen. Sie sollen so stabil sein, dass sie kleinen Herzpatienten implantiert werden können. Damit wür-den die Fremdkör-perreaktionen aus-bleiben. Das könnte Herzkindern weitere Operationen ersparen.

Tragen menschliche Muskelzellen zur Stabilität bei?
In einem zweiten Schritt soll zukünftig getestet werden, ob es vorteilhaft ist, die Fibrinflicken mit menschlichen Glattmuskelzellen zu besiedeln. Dadurch könnten die „Patches“ noch fester und stabiler werden.

Durch unsere Forschung möchten wir kleinen Herzpatienten anstrengende Operationen ersparen. Helfen Sie uns,  Herzkindern zu helfen!  Und die Aussichten sind vielversprechend: Das Ergebnis eines ähnlichen MHH-Forschungsprojekts konnte bereits zum Patent angemeldet werden!

Ihre Hilfe macht den Unterschied!
Bitte helfen Sie uns, dieses bedeutsame Projekt in die Tat umzusetzen. Das Ergebnis eines ähnlichen MHH-Forschungsprojekts konnte bereits zum Patent angemeldet werden. Wir können das Leben der Herzkinder verbessern. Doch dazu benötigen wir Ihre Unterstützung.

Dr. med. Alexander Horke, MHH, fasst zusammen: „Wir betrachten die Herstellung und Anwendung von Rekonstruktions-flicken (Patches) aus körpereigenem Fibrin als einen wesentlichen Durchbruch in der regenerativen Medizin. Die Patches tragen zur dauerhaften Selbstheilung des Körpers kleiner Herzpatienten bei.“


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