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Finanziert WASH macht Schule (Guinea/Kanty)

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Finanziert WASH macht Schule (Guinea/Kanty)

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WASH steht für Wasser, Sanitär und Hygiene - durch den Bau von Regenwasserzisternen möchten wir die Wasserversorgung an der Schule in Kanty sicherstellen. Nur mit Wasser ist eine Verbesserung der Sanitär- und Hygienesituation an der Schule möglich.

K. Schmidtke von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben


Ausgangssituation

Der Schulunterricht in Kanty, einem Dorf in einer abgelegenen Bergregion im Inland Guineas, findet derzeit ohne direkten Zugang zu sauberem Wasser statt. Die SchülerInnen bringen ihr Wasser aus einem Fluss nahe ihrem Wohnort mit. Die Qualität des Wassers ist schlecht, sodass die Dorfbewohner teilweise über gesundheitliche Beschwerden klagen. Die nächste Wasserquelle liegt in 250 m Entfernung etwa 20 m unter dem Niveau der Schule. Das Wasser wird unter zeitlicher und körperlicher Belastung den Hang hinauf zur Schule geschleppt. Die Sanitäreinrichtung an der Schule kann ohne Wasser nicht benutzt werden. SchülerInnen gehen zur Notdurft in den Busch. Zum Händewaschen steht lediglich ein kleiner Eimer bereit. Die Sanitär- und Hygienesituation sind daher sehr unzufriedenstellend. Diese Situation beeinträchtigt den Schulunterricht und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit der Kinder dar.


Projektbeschreibung

Gemeinsam mit den Projektpartnern Agence Lönni Bankhi und Kania e.V. will Ingenieure ohne Grenzen e.V. die Wasserversorgung und die hygienische Situation an der Schule verbessern. Die Lebensqualität der Schüler und Dorfbewohner soll durch den Bau von Regenwasserzisternen erhöht werden. Zusätzlich wird das Gesundheitsniveau durch Hygienesensibilisierung verbessert.

Hierfür wurde zunächst eine Erkundung im Zielgebiet durchgeführt, um den genauen Bedarf zu ermitteln und die Bevölkerung sowie die Projekt- und Geschäftspartner kennen zu lernen. Nachdem die Erkundung im November 2015 erfolgreich verlaufen ist, wird nun die konkrete Umsetzung für November 2017 geplant und vorbereitet. Die Implementierung wird durch drei Mitglieder von Ingenieure ohne Grenzen sowie einem ansässigen Architekten koordiniert und durchgeführt.
Durch die geplanten Maßnahmen wird die Zeit für das Wasser holen eingespart, ein durchgängiger Schulbetrieb ermöglicht und dadurch bessere Bildungs- und Arbeitschancen für die Schüler geschaffen. Bei der Umsetzung werden lokale Handwerker ausgebildet, die ihr Wissen weitergeben können, sodass das Projekt in vielerlei Hinsicht einen wertvollen Beitrag leistet. 

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