Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

"hallo nachbar!" - Da sein für andere. Das Nachbarschaftsprojekt

Fill 100x100 original img 0231

"hallo nachbar!" - Da sein für andere. Der Name ist Programm. Das Nachbarschaftsprojekt von vision:teilen e.V. will Barrieren überwinden und Menschen aus ihrer Isolation helfen.

Bruder Peter Amendt .. von vision:teilen e.V.Nachricht schreiben

hallo nachbar!

"hallo nachbar!" - Da sein für andere. Der Name ist Programm. Das Nachbarschaftsprojekt von vision:teilen e.V. will Barrieren überwinden und Menschen aus ihrer Isolation helfen. Unser Projekt wurde im Jahr 2015 durch die Initiative "startsocial" ausgezeichnet und unterstützt.

Situation
Alte und Junge, Männer und Frauen, sie alle machen irgendwann in ihrem Leben die Erfahrung von Einsamkeit und Ausgeschlossensein. Für viele ist es nur eine zeitlich begrenzte Erfahrung und es gelingt, sie zu verkraften. Aber manche bleiben auf der Strecke. Vereinsamung und Bedürftigkeit, zuweilen Armut bis hin zum Elend, setzen Menschen zu. Auch in einer reichen Stadt wie Düsseldorf, die viel tut, um Menschen in Not aufzufangen. Aber manche bleiben draußen, schaffen nicht mehr den Schritt in Ämter, Sozialeinrichtungen und soziale Gruppen. Die Gründe sind so vielfältig wie die Menschen selbst, aber am Ende zählt nur das Ergebnis: Verstrickung in Einsamkeit und Not.

Hilfsansatz
Diese Menschen brauchen Ansprache, Nachbarn, neue Freunde. Benötigt werden engagierte Helfer, die sie aufsuchen für ein gutes Wort, Zuhören, Mitfühlen, vielleicht einen Rat oder eine Hilfestellung. Aber wie findet man die, die die Hilfe brauchen, sich aber bereits abgeschottet haben und den Kontakt zur Außenwelt meiden? Mit dem Ideenreichtum der Helfer und der Kooperationsbereitschaft vieler Düsseldorfer Unternehmen, die Werbeflächen zur Verfügung stellen, die Idee in die Belegschaft tragen oder spenden, ist es gelungen, das Angebot  bekannt zu machen und eine rege Nachfrage zu erzeugen.

Ziele und Maßnahmen
Es hat sich gezeigt, dass die Idee von „hallo nachbar“ Strahlkraft hat. Denn Ulrich Fezer, dem engagierten Leiter des Projektes, ist es schnell gelungen, ehrenamtliche Mitstreiter zu gewinnen. Mittlerweile sind mehr als 30 ehrenamtliche Unterstützer in der Betreuung isoliert lebender oder bedürftiger Menschen in Düsseldorf engagiert. Meist setzen sie zwischen 3 und 4 Stunden pro Woche ein, um dem unbekannten Nachbarn in Not zu helfen. Über Telefon, durch Besuche, aber auch über Facebook suchen und halten wir den Kontakt und versuchen gleichzeitig neue soziale Kontakte zu knüpfen, institutionelle Hilfsangebote zu vermitteln oder einfach nur für die Betreffenden da zu sein.

Ergebnisse und Dokumentation
Seit 2013 unterstützt eine hauptamtliche Fachkraft die Ehrenamtlichen bei ihren vielfältigen Aufgaben. Sie koordiniert die Einsätze, organisiert Hilfen für Bedürftige und dokumentiert dies sorgfältig. Aus vielen Erstkontakten haben sich dauerhafte „Nachbarschaften“ entwickelt, die beiden Seiten sehr viel geben. Das wird immer wieder deutlich bei den Team-Treffen an jedem letzten Donnerstag im Monat. Hier ist auch die Idee entstanden, mit den Bezugspersonen gemeinsam, die jeweilige „hallo nachbar Geschichte“ zu erzählen und in einem kleinen Band zu veröffentlichen.

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten