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Beendet Poland in Motion - Ein Dokumentarfilm über den Schwarzen Protest

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Wir drehen einen Dokumentarfilm, der atypische Aktivistinnen und Aktivisten des Schwarzen Protest in Polen porträtiert. Dazu reisen wir Ende März nach Warschau und führen vor Ort Interviews.

N. Sieffert von Ostblick Berlin-Brandenburg e.V.Nachricht schreiben

Wir drehen einen Dokumentarfilm, der atypische Aktivistinnen und Aktivisten des Schwarzen Protests in Polen porträtiert. Dazu reisen wir Ende März nach Warschau und führen vor Ort Interviews. Mit dem Film möchten wir die Debatten um die gesellschaftliche Situation in Polen vertiefen und die Thematik greifbarer machen sowie für die Rechte der Frau sensibilisieren.
 
Der Schwarze Protest („czarny protest“) ist eine soziale Bewegung, die im Frühjahr 2016 als Reaktion auf die Debatte um ein neues Abtreibungsgesetz in Polen entstand. In Großstädten, aber auch in kleinen Städten, versammelten sich vor allem junge Frauen unter Losungen wie „Das ist mein Leib” und „Das ist meine Gebärmutter”. Zwar lehnte das polnische Parlament den Gesetzentwurf für ein absolutes Abtreibungsverbot ab, jedoch liegt dem polnischen Parlament derzeit erneut ein Gesetzentwurf zur Verschärfung des Abtreibungsgesetzes vor.
 
Das derzeit geltende Gesetz über den Schutz des ungeborenen Lebens von 1993 ist eines der restriktivsten Europas. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nur bei einer Gefährdung des Lebens oder der Gesundheit der Schwangeren, bei einer schweren Behinderung oder unheilbaren Krankheit des Fötus oder bei einer Schwangerschaft, die Folge einer Straftat ist, möglich.
 
Zum Drehen reisen wir am 8. März, dem Internationalen Frauentag, und vom 13. bis zum 26. März nach Warschau. Wir möchten jene Menschen interviewen, deren Teilnahme und Mitwirken als atypisch bezeichnet werden kann. Menschen, die man aufgrund ihres sozialen Hintergrunds, vor allem ihrer politischen und religiösen Einstellung, nicht auf der Seite jener vermuten würde, die gegen die Verschärfung des bestehenden Gesetzes eintreten.

  • Warum war der Entwurf des Abtreibungsgesetzes das Moment, an dem sie sich mobilisierten?
  • Was treibt diese Menschen an? 
  • Woher stammen ihre persönlichen Motive und wie würden sie sich innerhalb der Abtreibungsdebatte verorten? 
  • Welches Verständnis haben sie von der Rolle der Frau in der polnischen Gesellschaft? 
  • Welche Reaktionen erfahren sie aus ihrem unmittelbaren Umfeld auf ihre Teilnahme? 

Unser Dokumentarfilm soll aus längeren, unkommentierten Szenen bestehen. Den Protagonistinnen und Protagonisten wird die Zeit gegeben, die sie brauchen, um über ihre Beweggründe zu sprechen.

Wir freuen uns über eure Unterstützung! 
 
Anna, Friederike, Katharina, Rebekka, Jenny, Ana und Nadja

- gefördert durch die Frauenfördermittel des Osteuropa-Instituts Berlin -

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