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Neues Zuhause für schwerstbehinderte Kinder finden

Bad Vilbel, Deutschland

Neues Zuhause für schwerstbehinderte Kinder finden

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Unterstützen Sie uns bei der Schaffung einer Suchanwendung für Pflegeeinrichtungen (vollstationär und Kurzzeitpflege), die schwerst mehrfachbehinderte junge Menschen aufnehmen und angemessen versorgen können. Damit schließen wir eine Versorgungslücke

N. Bauer von Philip Julius e.V.Nachricht schreiben

Wenn Eltern ein neues Zuhause - dauerhaft oder auf Zeit - für ihr mehrfach schwerstbehindertes Kind suchen, stehen sie vor enormen Herausforderungen. Wo kann das Kind angemessen versorgt und liebevoll umsorgt werden? Welche Einrichtung bietet die nötigen Voraussetzungen? Die richtigen und wichtigen Therapien? Welche wird den Bedarfen des jungen schwerstbehinderten Menschen optimal gerecht?

Mit diesen Fragen stehen betroffene Eltern allein da. Die zuständigen Beratungsstellen verfügen meist nicht über die relevanten Informationen, in den gängigen Suchportalen im Internet werden die Eltern ebenfalls kaum fündig. Um als interessante Zielgruppe für die Schaffung verlässlicher und aktueller Informationen  zu gelten, sind sie schlicht zu wenige, ihre Bedarfe zu verschieden.
Zusammengefasst: es existieren keine Listen aus offizieller Quelle, die einen annähernd vollständigen Überblick über potenzielle Pflegeeinrichtungen liefern.

Die Folgen auf diesem Mangel sind verheerend. Findet sich, insbesondere im Anschluss an eine schulnahe Einrichtung, kein adäquater Folgeplatz, so drohen zweierlei Konsequenzen:
1. Der schwerstbehinderte junge Mensch landet im Behindertenheim oder gar im Altenheim, wo er im seltensten Falle angemessen versorgt werden kann. Mangels alters- und bedarfsgerechter Förderung kommt es zu Rückschritten in der (körperlichen und geistigen) Entwicklung oder gar zu einem frühzeitigen Versterben.
2. Der schwerstbehinderte junge Mensch muss wieder in die Familie aufgenommen werden bzw. in dieser verbleiben, obwohl die Pflege die Kraftresourcen der Familie übersteigt. Ein Elternteil muss die Pflege übernehmen. Nicht selten rund um die Uhr. Dies drängt die Familie schnell in Notsituationen. Isolation, finanzielle Sorgen, gesundheitliche Dauerbelastung.

Eine erschrecken hohe Anzahl an Familien zerbrechen an dieser Last. Die Scheidungsquote von Eltern mit einem schwerstbehinderten Kind liegt lt. dem Deutschen Institut für Sozialwirtschaft konstant über 70%.

Mit dem JungePflegeMonitor wollen wir betroffenen Eltern Unterstützung bieten. Die webbasierte Suchanwendung listet deutschlandweit Einrichtungen, die auf die Versorgung schwerstbehinderter junger Menschen spezialisiert sind. 
Die Eltern können mittels definierter Suchkriterien (Entfernung, Schwerpunkte, Therapieangebote) Einrichtungen finden, die auf den aktuellen Bedarf zugeschnitten sind, seien es Kurzzeitpflegeeinrichtungen zur kurzzeitigen Entlastung oder Einrichtungen, die vollstationäre Pflegeplätze anbieten.

(Anmerkung: wir gehen davon aus, dass der anstrebenswerteste Lebensmittelpunkt für ein schwerstbehindertes Kind die eigene Familie ist. Sie zu stärken und in ihrer Funktion möglichst lang stabil zu erhalten, ist unser oberstes Ziel. Eine stationäre Unterbringung des Kindes ist jedoch häufig nicht zu vermeiden und geschieht dann zum Wohle sowohl des Kindes als auch der Eltern.)

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