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Maji Moto - Warmwasserversorgung für ein Mädcheninternat in Tansania

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Zur Verbesserung der Lebens- und Lernbedingungen in dem Mädcheninternat der Mufindi Girls Secondary School im Ort Mbalamaziwa (Tansania) soll eine Warmwasseranlage installiert werden.

F. Kretschmer von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Ausgangssituation Den Schülerinnen der Mufindi Lutheran Girls Secondary School steht nur kaltes Wasser für die Körperhygiene zur Verfügung. Und das, obwohl in den Wintermonaten die Temperaturen im dortigen Hochland von Tansania auf unter 10 °C absinken. Aufgrund dieser kalten Temperaturen erkranken viele der Schülerinnen in der Winterperiode, sodass Schulausfälle häufig sind und der schulische Erfolg beeinträchtigt wird.
Derzeit besuchen 320 Schülerinnen die Schule, welche als Internat geführt und von den Mädchen mitgestaltet wird. Momentan sind drei Unterkunftsgebäude in Betrieb. Zwei Gebäude bilden zusammen jeweils ein sogenanntes Village (Wohnheim) in dem ca. 200 Schülerinnen leben. Jedes Wohnheim ist mit einem Wasch- und Toilettentrakt ausgestattet. Bisher wird das kalte Wasser von den Schülerinnen aus einem manuellen Brunnen gepumpt und in Eimern zu den Waschräumen transportiert.
 
Projektbeschreibung Die gemeinsame Aufgabe besteht darin, die Schule, beispielhaft an einem Village, mit einer Warmwasserversorgung auszustatten. Außerdem soll u.a. in Workshops die Sensibilisierung zu Themen der Hygiene und der Wassernutzung vorangetrieben werden. Damit soll langfristig die Lebensqualität und auch der Lernerfolg der Schülerinnen signifikant verbessert und bestimmte Erkrankungen, von denen die Mädchen berichteten, minimiert werden.
Bei der Projektdurchführung soll auf Erfahrungen der örtlichen Berufsschule und die dort vorhandenen Kapazitäten zurückgegriffen werden. Die gemeinsame Planung und Installation der Betriebstechnik wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Internat, der Berufsschule und Ingenieure ohne Grenzen realisiert. Die Berufsschule wird außerdem in der Lage sein einen Wartungsdienst für die Warmwasseranlage sicherzustellen. 
Ziel ist es weiterhin eine lokale Referenz zu schaffen, die sowohl für die Hersteller- als auch für die Nutzerseite multiplikatorischen Charakter hat, sodass auch an anderen Standorten derartige Anlagen errichtet werden können.
 
Weitere Projektplanung Für die abgelegene Schule ist eine einfache und robuste Variante zu bevorzugen. Aufgrund hoher Brennstoffkosten und zur Gewährleistung von Nachhaltigkeit wird Solarthermie favorisiert, wobei Flachkollektoren bereits als Prototyp in der Berufsschule vermessen werden. Die genaue Ausführung ist Gegenstand der weiteren Planung und wird hier aktualisiert.
Die Anlagengröße wird auf ein Village dimensioniert, wobei 20-30 Liter pro Schülerin und Tag vorgesehen sind. Diese Menge wurde während der schon stattgefundenen Erkundung durch Befragungen ermittelt.
Es wird eine Implementierung im Jahr 2018 angestrebt. Der Finanzierungsrahmen wurde in einer ersten Schätzung mit 20.000 € angesetzt.

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