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Streunerleid in Rumänien reduzieren: Nachhaltig - sozial - wegweisend!

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Das Hundeleid in Rumänien ist groß: 2 Mio. Streuner werden auf den Straßen vermutet. Sie leben ein hartes Leben oder werden unter unwürdigen Verhältnissen in Shelter gepfercht: Unsere Lösung heißt: Mit Kastrationen zukünftiges Leid verhindern!

C. Dörrig von World Animal Veterinary Emissaries (WAVE) e.V.Nachricht schreiben

Streunerleid in Rumänien reduzieren: Nachhaltig - sozial - wegweisend!
 
In Rumänien leben ca. 2 Mio. streunende Hunde auf den Straßen. Diese Tiere missen ein Zuhause und fristen ein Dasein am Rande des Überlebens. Bisher weiß man sich von offizieller Seite nicht besser zu helfen, als herrenlose Hunde in oft grausamen Aktionen einzufangen und sie in sogenannte Shelter zu sperren, die in einem verheerenden Zustand sind und entgegen ihrem Namen nicht wirklich Schutz bieten. Dort werden die Tiere dann in großen Rudeln zusammengepfercht und nur selten bzw. oftmals gar nicht versorgt. Oder sie werden in großer Zahl vergiftet, erschlagen oder qualvoll euthanisiert. Viele Tierschützer und Tierretter holen so viele Tiere wie irgendwie möglich von der Straße zu sich, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Viele von ihnen haben oft 300 oder mehr Tiere zu versorgen, obwohl sie manchmal selbst nicht genug zum Leben haben. Dennoch finden die Shelter Rumäniens konstanten Zuwachs. Denn die Hunde von Besitzer bewegen sich frei und verpaaren sich mit Streunern. Ohne eine Regulierung wird die Population exponentiell wachsen und das Problem wird explosionsartig größer.
 
Es gibt nur eine wirksame Methode, die Population dauerhaft zu reduzieren: Kastrationen der auf der Straße lebenden Hunde - ob herrenlos oder einem Besitzer zugehörig. In den vergangenen Jahren haben wir 55.000 mal diesen schnellen Eingriff durchgeführt und damit weiteres Leid in Rumänien reduziert. Das sind 55.000 Tiere, die nicht mehr durchschnittlich sechs Welpen pro Wurf zur Welt bringen können, die dann entweder ein entbehrungsreiches Leben auf den Straßen Rumäniens führen oder einen oft qualvollen Tod durch Überfahren, Erfrieren, Verhungern und Verdursten finden.
 
Auf unseren Spayathons führen wir wie am Fließband Operationen mit mehreren Tierärzten durch. Oft werden pro Arzt und Tag über 30 Tieren minimalinvasiv operiert - das bedeutet infektionsarm, weniger schmerzvoll und ohne nötige Nachversorgung. Die Tiere können kurz nach ihrem betreuten Erwachen in ihre angestammten Reviere zurück. Seit über 8 Jahren führen wir diese Aktionen hochgradig organisiert durch: Die Tiere werden zu unserem Kastrationsort geshuttelt oder von Besitzern selbst gebracht. Nach der Registrierung werden sie vorbereitet, damit der Eingriff durch einen der Tierärzte durchgeführt werden kann. Im Aufwachbereich wird der Patient konstant überwacht. Streuner werden zusätzlich tättowiert und mit Ohrmarke versehen. Zum Schluss werden die Tiere zu ihren Besitzern zurückgebracht und Streuner in ihre angestammten Reviere gebracht. Die arme Landbevölkerung kann sich den Eingriff oft nicht leisten, verdient der Durchschnitt nicht mehr als 300 EUR pro Monat. Deshalb möchten wir der rumänischen Bevölkerung bei dieser so wichtigen, lebensrettenden Maßnahme helfen. In Rumänien kosten eine Kastration nur 25 EUR – 25 EUR, die einer Seele helfen, aber etliche Seelen vor Schmerzen und Entbehrungen bewahrt! Aber auch Teilbeträge, also 5, 10, 15 oder 20 EUR helfen uns weiter! Helfen Sie WAVE e.V. zu helfen!

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