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borderline-europe: Stoppt das Sterben an den europäischen Grenzen!

Berlin, Deutschland

Wir haben 9.016,14 € Spendengelder erhalten

Harald G.
Harald G. schrieb am 13.01.2021
borderline-europe bedankt sich für eure Spenden!

Mithilfe eurer Spenden konnten wir auch im Jahr 2020 die Situation Flüchtender in Europa und an den (externalisierten) Außengrenzen sichtbar machen und für das Recht auf Bewegungsfreiheit für Alle kämpfen!

#LeaveNoOneBehind
Im Rahmen der #LeaveNoOneBehind Kampagne führten wir Interviews mit Menschen auf Lesbos und veröffentlichten die Interviewreihe "#RaisedVoices". Gemeinsam mit einer umfassenden mobile Ausstellung, die wir an öffentlichen Plätzen sowie in Schulen zeig(t)en als auch verleihen, machten wir so auf die katastrophalen Bedingungen etwa auf den griechischen Inseln aufmerksam.
Darüberhinaus sind wir auch direkt vor Ort auf Lesbos aktiv.

Zentrales Mittelmeer / Italien
Laut IOM sind in diesem Jahr 938 Menschen im Mittelmeer bei dem Versuch nach Europa zu fliehen gestorben. Es ist zu vermuten, dass die tatsächlichen Zahlen deutlich höher sind. Die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung hat sich 2020 weiter zugespitzt. Wir arbeiten eng mit den zivilen Seenotrettungsoranisationen zusammen und sind auf Sizilien vor Ort.

Flüchtende, die auf See gerettet wurden oder selbst in Italien oder Malta ankommen, werden unter katastrophalen Bedingungen auf Quarantäneschiffen untergebracht. Wir gehen u.a. öffentlich und rechtlich gegen diese Unterbringungsform vor und veröffentlichen regelmäßige Updates zur Situation Geflüchteter in Italien.

Externalisierung der EU-Grenzen
Wir recherchieren und dokumentieren den europäischen Einfluss auf Grenzsicherung und Migrationsprozesse. Im Sommer 2020 veranstalteten wir eine Konferenz zur Externalisierung der europäischen Außengrenzen auf dem Balkan, bei unserer vierten Externalisierungskonferenz im November diskutierten wir über die Geldflüsse der EU und der IOM sowie ihre Rolle in der Sahara.

Kampf gegen Kriminalisierung
In unserem Kampf gegen Kriminalisierung recherchieren, dokumentieren und begleiten wir Fälle von Betroffenen, insbesondere von Geflüchteten in Griechenland und Italien, die als angebliche "Schmuggler" zu drakonischen Haftstrafen verurteilt werden. Wir organisieren Rechtshilfe und Solidaritätskämpagnen und machen Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit.
Im Herbst 2020 veröffentlichten wir etwa die Broschüre „Push back Solidarity“ und eine Videoreihe, die die zunehmende Kriminalisierung von Solidarität mit Schutzsuchenden dokumentieren. In Zusammenarbeit mit Deportation Monitoring Aegean und Aegean Migrant Solidarity (ehemals Christian Peacemaker Teams) ist außerdem der ausführliche Bericht "Stigmatisiert, inhaftiert, kriminalisiert - Der Kampf gegen vermeintliche "Schleuser" auf den griechischen Hotspot-Inseln" entstanden.

Unsere Projekte und Aktivitäten werden ausschließlich durch Spenden finanziert und bauen auf die Mitarbeit vieler Ehrenamtlicher.

Dank eurer Unterstützung können wir auch weiterhin mit vielen anderen internationalen Organisationen und Gruppen unabhängig für die Einhaltung der Menschenrechte und Bewegungsfreiheit für alle kämpfen!

DANKE!

Mehr Infos über unsere Arbeit und laufende Projekte findet ihr auf unserer Website: https://www.borderline-europe.de/
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