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Wasser für Dörfer und Schule im Distrikt Kavre, Nepal. Ihre Spende hilft!

Lurpung, Bezirk Cavre, Nepal

Wasser für Dörfer und Schule im Distrikt Kavre, Nepal. Ihre Spende hilft!

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Nach schweren Schäden durch das Erdbeben in Nepal steht die lebenswichtige Versorgung mit Wasser in der Bergregion von Lurpung, ca. 45 km südöstlich von Kathmandu im Zentrum unserer Hilfe, die auch in den Trockenmonaten ausreichend Wasser ermöglicht.

D. Pham von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Als Folge des verheerenden Erdbebens in Nepal im Jahr 2015 wurden vor allem in der ländlichen Region ganze Dörfer und deren Infrastruktur zerstört. Das kleine Bergdorf Lurpung und seine Nachbardörfer liegen weit ab von der Verbindungsstraße, etwa 45 km südöstlich von Kathmandu,und ist mit Fahrzeugen nur schwer erreichbar. Neben dem Aufbau eines Lehrerhauses und der Sanierung von Häusern, was ebenfalls mit "Ingenieure ohne Grenzen" organisiert wird, muss auch die Wasserversorgung von Lurpung und der umliegenden Dörfer verbessert werden.

Ein Grund, warum teilweise mehrere Tage gar kein Wasser an den Speichertanks vor den Dörfern ankommt, sind häufige Leitungsschäden. Jedoch bis es dorthin gelangt, muss es eine weite Reise durch ein sanierungsbedürftiges Leitungsnetz schaffen.

An den drei Quellen, an einem dicht bewachsenen Berghang, beginnt das Leitungsnetz. Dort wird das Wasser mit Hilfe von Quellfassungen gesammelt und über Kunststoffleitungen an einen ersten Tank gebracht. Vor dem Erdbeben trat noch aus einer weiteren Quelle Wasser aus. Von dem Tank gelangt es über eine ca. 12 km lange Hauptleitung 600 Höhenmeter tiefer zu einem Verteilertank. Die Leitung verläuft dabei kreuz und quer durch den Wald und über die Berghänge hinab. An dem Verteilerbehälter wird das Wasser auf sechs Teilleitungen zu den Speichertanks aufgeteilt. Von dort führen viele Leitungen zu den einzelnen Brunnen in die Dörfer.

Insgesamt werden ca. 600 Menschen über das Leitungsnetz versorgt. Diese nutzen es zum Trinken, zum Kochen, zum Waschen, für die Feld- und Viehbewirtschaftung, für den Hausbau und vieles mehr.
Durch die ständige Knappheit wissen die Einheimischen sehr effektiv mit dem kostbaren Gut Wasser umzugehen. Den freiwilligen Helfern des Wasserkomitees fehlt jedoch das Wissen, die Werkzeuge und die finanziellen Mittel, um die Leitung nachhaltig instand zu halten. Dass dieser Zustand den Bewohnern große Sorgen für Ihre Zukunft bereitet, ist nachvollziehbar und soll durch dieses Projekt geändert werden.

Das junge Projektteam der Regionalgruppe Nürnberg von "Ingenieure ohne Grenzen" befasst sich derzeit unter anderem mit der Erarbeitung von Konzepten und Lösungen für die Umsetzungsziele: Organisation und Schulung des Wartungspersonals, Reparatur und Neuverlegung von Leitungsabschnitten, Sanierung der Speichertanks, Wiederanschluss stillgelegter Brunnen, Anschluss einer neuen Quelle und WASH Lehrkurse für die Schulen. Die großen Ziele sind unterschiedlich priorisiert und sollen schrittweise umgesetzt werden. Für den Erfolg des Projektes ist, neben einer guten Planung, die finanzielle Unterstützung und Zusammenarbeit mit Projektpartnern und Interessierten ausschlaggebend. 

Wir freuen uns über jeden weiteren Unterstützer. Bei Interesse können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. 

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