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Umweltfreundliche Entsorgung von infektiösem Krankenhausmüll, Nepal

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Ein Projekt zur umweltfreundlichen Entsorgung von infektiösem Krankenhausmüll des Technik ohne Grenzen Teams. Nepal: im März 2017 ist der Bau von einem Müllververbrennungsofen in zwei Krankenhäusern,im Sinne der Nachhaltigkeit, geplant.

Michelle A. von Technik ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen, besonders im Bereich der gesundheitlichen Dienstleistungen, ist in anderen Ländern nicht immer gewährleistet. Oftmals werden Abfälle wie infektiöser Krankenhausmüll auf einem offenen Feuer verbrannt. Benutzte Spritzen, OP-Tücher oder auch Glaskanülen sind eines der Gefahrenobjekte mit denen sich das Personal und auch die Umwelt zurechtfinden muss. Die Problematik liegt hierbei in der Ansteckungsgefahr. Tiere, die organische Reste auf dem Müllberg fressen verbreiten Krankheitserreger und Umwelt sowie Grundwasser können kontaminiert werden. Die belastenden Emissionen bei offener Verbrennung des Abfalls sind eine weitere Problematik. 

Genau an dieser Stelle möchte Technik ohne Grenzen e.V. eingreifen: Ein Müllverbrennungsofen soll an zwei Krankenhäusern in Nepal gebaut und in Betrieb genommen werden. Nach dem schweren Erdbeben im Frühjahr 2015 wurde vieles getan um der Bevölkerung beim Wiederaufbau zu helfen, jedoch hat es immer noch Spuren hinterlassen. Das Krankenhaus in Bahunipati, etwa 40 km von der Hauptstadt Kathmandu entfernt, ist kleines Krankenhaus, welches durch das Erdbeben zu großen Teilen zerstört wurde. Dort und in einem weiteren Krankenhaus in Manthali (Tamakoshi Cooperative Hospital) soll der infektiöse Müll fachgerecht entsorgt werden. Bestehend aus gebrannten Lehmziegeln und geschweißten Stahlteilen ermöglicht der Ofen trotz der einfachen Bauweise eine effiziente Verbrennung des Mülls in zwei Brennkammern. Bei Temperaturen von über 800°C werden somit biomedizinische Abfälle dekontaminiert, sowie deren Volumen deutlich reduziert. Bevor infiziertes Material jedoch verbrannt werden kann, muss der Ofen mit Papier und Plastik auf Temperatur gebracht bzw. gehalten werden. Dementsprechend kann der Ofen langfristig nur effizient betrieben werden, wenn ein Mülltrennungssystem im Krankenhaus etabliert ist. Zudem kann somit giftiger Müll wie Batterien, Glühbirnen etc. getrennt gesammelt und ordnungsgemäß entsorgt werden. In Zusammenarbeit mit den Leitungen der Krankenhäuser werden folglich Konzepte zur Mülltrennung entwickelt. Die Angestellten der Krankenhäuser werden in Workshops zur Mülltrennung gelehrt. Außerdem werden die Müllsammelstellen sinngemäß beschriftet. Für den sachgerechten Betrieb des Ofens sollen Angestellte in mehreren Trainingseinheiten gelehrt werden. Die Konzepte hierzu wurden bereits in vergangenen Projekten ausgearbeitet und weiterentwickelt. Das Team von Technik ohne Grenzen e.V. plant das Projekt in Nepal innerhalb von 5 Wochen im März 2017 umzusetzen. Wir freuen uns über jede Unterstützung, um dieses Projekt im Sinne der Nachhaltigkeit zu verwirklichen.

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