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Stiftung Valentina - Videolaryngoskop für Beatmung schwerkranker Kinder

Wangen im Allgäu, Deutschland

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Stiftung Valentina - Videolaryngoskop für Beatmung schwerkranker Kinder

Wangen im Allgäu, Deutschland

Monitorsystem mit verschiedenen Spateln für Intubationen auf verschiedenen Stationen (Basisgerät für € 24.200,-) in Kombination mit tragbaren und mobilen Erweiterungen für nichtstationäre Einsatzfälle

A. Peter von Stiftung Valentina | 
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Über das Projekt

Stiftung Valentina – Modernes Videolaryngoskop zur Kontrolle der Beatmung schwerstkranker Kinder

Im Rahmen von schweren onkologischen oder immunologischen Grunderkrankungen kann es bei Patienten zu einem lebensbedrohlichen Atemversagen kommen. Daher kann es notwendig sein, dass eine maschinelle Beatmung durchgeführt werden muss.
 
Wie bei allen intensivmedizinischen Maßnahmen besteht die Möglichkeit des Auftretens von Komplikationen, wie z.B. eine Fehlintubation des Ösophagus (Speiseröhre), die, wird sie nicht rechtzeitig entdeckt, tödlich enden kann. Außerdem können nach fehlgeschlagenen Intubationsversuchen durch Schwellungen und Blutungen die Atemwege verlegt sein. Eine ebenso gefürchtete Komplikation ist die sogenannte Aspiration (Verlegung der Atemwege durch Mageninhalt), sowie die Verletzung der Stimmbänder. Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass der Tubus korrekt platziert wird, um zu verhindern, dass nur ein Lungenflügel belüftet wird.
 
Daher sollte eine optimale Ausrüstung zur Verfügung stehen. Das hierzu notwendige technische Instrument ist das Laryngoskop. Es wird in den oberen Kehlkopfbereich eingeführt und ermöglicht die direkte Betrachtung des Kehlkopfeingangs und war viele Jahrzehnte das Standardinstrument. Die Weiterentwicklung dessen beschreibt die Videolaryngoskopie als Verfahren zur Darstellung des Kehlkopfeingangs beim Atemwegsmanagement und damit zur endotrachealen Intubation. Grundprinzip ist ein im Laryngoskopspatel integriertes Kameramodul, dessen Bild auf einem Videobildschirm in Echtzeit angezeigt wird. So kann eine endotracheale Intubation unter Sicht auf den Kehlkopfeingang auch ohne direkte Sicht von außen erfolgen.
 
Beim Videolaryngoskop handelt es sich dabei um ein Laryngoskop mit festem Spatel, an dessen Spitze sich eine Linse befindet, die per Glasfaser mit einer Kamera verbunden ist. Da Intubationsverletzungen unter Einsatz eines Videolaryngoskops seltener auftreten, werden inzwischen auch bei routinemäßigen Intubationen Videolaryngoskope eingesetzt.
 
Insbesondere dadurch, dass da die Pädiatrie ein Spektrum vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen abbildet, müssen neben den Grundkomponenten wie Gerätewagen, Stativen und Bildschirmen für die verschieden großen Patienten, verschiedene Spatel in unterschiedlichen Größen vorgehalten werden.
 
Die Kinderintensivstation des Universitätsklinikum Ulm soll mit einem entsprechend vollwertigen System ausgestattet werden, das neben dem Monitorsystem und den verschiedenen Spateln für die Intubation auf Station (Basisgerät für € 24.200,-) auch ein tragbares System für Notfallintubationen sowie ein spezielles mobiles flexibles Intubationsendoskop für besonders komplizierte Patientengruppen mit eingeschränkter Mundöffnung oder schwierigen anatomischen Verhältnissen beinhaltet.

Weiterführende Infos:
www.stiftungvalentina.de
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020