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Lebenswichtige Forschung für Kinder mit angeborenem Herzfehler

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Herzkinder, Herzforschung, angeborener Herzfehler, Spendenprojekt, Stiftung KinderHerz, Hamburg

S. Paul von Stiftung KinderHerzNachricht schreiben


Entwicklung einer zweiten Herzkammer zur Therapie des angeborenen halben Herzens

Das gesunde Herz besitzt zwei Herzkammern. Die rechte Herzkammer pumpt das sauerstoffarme (= „verbrauchte“) Blut in die Lunge, die linke Herzkammer das sauerstoffreiche Blut in den Körperkreislauf.

Es gibt Babys, die nur mit einer Herzkammer (univentrikuläres Herz) zur Welt kommen. Bei diesen kleinen Patienten wird in einem meist dreischrittigen Operationsverfahren (Fontan-Prinzip) die eine zur Verfügung stehende Herzkammer dazu eingesetzt, das sauerstoffreiche Blut in den Körperkreislauf zu pumpen (entspricht linker Herzkammer). Das sauerstoffarme Blut wird direkt (also ohne vorgeschaltete Kammer) in die Lunge geleitet.

Das Fontan-Prinzip wird seit Ende der 1960er Jahre angewendet. Im mittel- und langfristigen Verlauf entwickeln sich jedoch immer wieder Probleme, die aus der fehlenden Herzkammer resultieren. Diese Probleme sind sehr vielschichtig und können neben einer deutlich verminderten Lebensqualität auch zum Kreislaufversagen und Tod führen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nur die Herztransplantation als kurativ anzusehen. Aufgrund des Spendermangels ist sie jedoch keine realistische Alternative für die allermeisten Patienten.

Daher ist es Ziel dieses innovativen Kooperationsprojekts vom Universitären Herzzentrum Hamburg (Herzchirurgie für angeborene Herzfehler) und dem Aachener Helmtholtz Institut für Biomedizinische Technik, auf dem Prinzip des Tissue engineerings eine bioartifizielle Herzkammer zu entwickeln. Diese Herzkammer besteht aus lebenden humanen Herzmuskelzellen und kann sich zusammen ziehen (kontraktil). Durch die Einbringung von bioartifiziellen Herzklappen wird ein gerichteter Blutstrom erzeugt. Diese Herzkammer soll ein Teil des verbrauchten Blutes aktiv in die Lunge Pumpen und so die zum Teil schwerwiegenden Komplikationen, die aus dem passiven Blutstrom des Fontan Kreislaufs resultieren, verhindern.

Dieses Projekt ist interdisziplinär und interuniversitär ausgelegt. Nur so können die komplexen Anforderungen an das Ergebnis dieses medizinischen Projekts im Bereich angeborener Herzfehler realisiert werden. Im Ergebnis rechnen die Forscher mit einem bahnbrechenden Schritt, der für die betroffenen kleinen Herzpatienten eine größere Überlebenschance sowie eine erheblich optimierte Lebensqualität bedeuten würde.

www.stiftung-kinderherz.de
https://www.youtube.com/watch?v=F2y5SeiGE6Y&feature=youtu.be

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