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Finanziert Operation für Babuschka Irina

Nikishyne, Ukraine

Finanziert Operation für Babuschka Irina

Ich habe 2.800,00 € Spendengelder erhalten

Germaid P.
Germaid P. schrieb am 11.07.2017

Wir vom gemeinnützigen Verein "be the change e.V." haben ab November 2016 und bis heute den Genesungsprozess der älteren Dame "Babuschka Irina" aus dem Dorf Nikishina, welches zwischen den Volksrepubliken Donezk und Luhansk liegt, finanziell getragen. Irina lebt in einem Gebiet der Ostukraine, in dem bis heute Krieg herrscht und aktiv geschossen wird. Nach einem Sturz im Frühjahr 2016 hatte sie sich die Hüfte gebrochen und litt seitdem unter Schmerzen. Eine Operation war für sie unbezahlbar. Nach einem persönlichen Besuch in Nikishina starteten wir das Projekt "Operation für Babuschka Irina", um Irina ein neues Hüftgelenk einzusetzen zu lassen. Zwei Deutsch-Professorinnen, die in Donezk ansässig sind, übernahmen die Korrespondenz, seitdem wir wieder in Deutschland waren.

"be the change e.V." ist seitdem in Vorkasse gegangen, um Irinas Genesung zu finanzieren. Zunächst wurde sie in ein Krankenhaus nach Donezk gebracht. Hier stellten verschiedene Fachärzte fest, dass Irina zudem unter einer fortgeschrittenen Osteoporose leidet. Die Ärzte rieten von einer Operation zu diesem Zeitpunkt ab, da die Gefahr bestand, dass ihre Knochen weiter brechen könnten, beim Einsetzen eines Hüftgelenks. Irina wurde jedoch in eine Rehabilitationsklinik eingeliefert, um einen sanften, längerfristigen Heilungsprozess der Hüftverletzung zu beginnen. Irina wurde therapiert mit Bädern, Massagen und Krankengymnastik. Weiterhin kauften wir von "be the change e.V." Medikamente und Schmerzmittel gegen die Osteoporose, ein modernes Krankenhausbett für Irinas zu Hause, Krücken und weitere Mittel, die ihre Genesung förderten. Über Weihnachten und Neujahr kam Irina wieder nach Hause nach Nikishina. Der Heilungsprozess war zwar gut, jedoch finden bis heute weiterhin Aufenthalte in der Rehabilitationsklinik statt. Es handelt sich bei Irinas Genesung um einen langfristigen Prozess, welchen wir seit November 2016 begleiten und finanzieren. Es wurden also bereits Mittel von uns eingesetzt, welche nun durch die gesammelten Spendengelder über betterplace ausgeglichen werden können und auch in Zukunft werden wir von den Spendengeldern Gebrauch machen, um Irinas Genesung zu finanzieren. 

Ob in Zukunft eine Operation möglich ist, halten die Ärzte für eher unwahrscheinlich aufgrund der Gefahr durch die fortgeschrittene Osteoporose. Realistischer ist, Irina längerfristig mit Reha-Aufenthalten, Medikamenten und Gütern zu unterstützen, die ihr das alltägliche Leben leichter gestalten.

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