Jetzt für den Kauf des Rettungsschiffes LifeBoat Minden spenden

Ein Hilfsprojekt von „HAMBURGER*MIT HERZ e.V.“ (G. Isler) in Valetta, Malta

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G. Isler (verantwortlich)

G. Isler
Jeden Tag senden Schlepper, an der libyschen Küste, zahlreiche, überfüllte Boote aufs offene Meer. Auf den Booten befinden sich Frauen, Kinder und Männer mit den unterschiedlichsten Fluchtgründen, mit ihren ganz persönlichen Geschichten und Hoffnungen. Sie hoffen vor allem auf Rettung. Jenen Schlepper ist es völlig gleich, ob auf dem offenen Meer ein Rettungsschiff wartet. Es gibt keine sicheren Wege, durch die Sahara, zurück in die Heimat. Auch der sicherste Weg nach Hause führt über das Mittelmeer nach Europa und dann durch die Abschiebung nach Hause. Wer behauptet, die Retter*innen würden den Schleppern Vorschub leisten, der ignoriert, dass die Beendigung des europäischen Rettungsprogramms Mare Nostrum eben nicht zu sinkenden Fluchtversuchen führte. Wir sind da, weil wir gebraucht werden. "Für mich hat das nichts mit Politik zu tun.  Wir lassen einfach niemanden ertrinken" Christian Brensing (Kapitän der Minden) im Februar 2017

Heute (im April 2017) ist das LifeBoat Project in einer besonderen Situation. Der Eigner hat den Retter*innen des LifeBoat's angeboten das Rettungsschiff zu übernehmen. Die Initiatorin Susanne Salm-Hain, der Kapitän Christian Brensing und einige Privatpersonen haben sich entschieden den Kaufpreis kurzfristig aufzubringen, um das LifeBoat Project weiterführen zu können.

Welche Rolle spielt Hamburger* mit Herz e.V. dabei? LifeBoat und Hamburger* mit Herz e.V. sind zwei eigenständige Organisationen. Der Verein versteht sich als Trockendock für eine neue LifeBoat Organisation. Warum ist das nötig? Derzeit lastet das operative Risiko aus der Rettung und das Risiko der Eignerschaft auf nur einer Privatperson, bzw. dessen Familie. Der Eigner hat hier um Entlastung gebeten und den Retter*innen das Schiff zum Kauf angeboten. Warum gehen die Spenden an Hamburger* mit Herz e.V. ? Die neue gemeinnützige Betreibergesellschaft muss erst noch gegründet und eingetragen werden, um den Kaufvertrag für das Rettungsschiff abschließen zu können. Bis dahin werden sie Spenden treuhänderisch für das neue LifeBoat verwaltet. Da Hamburger mit Herz e.V. als gemeinnützige Organisation anerkannt ist, haben so alle Spender die Sicherheit der zweckmässigen Verwendung und einer Spendenquittung. Was geschieht als nächstes? Aktuell verhandeln wir dem Eigner und treiben die Gründung der neuen Betriebsgesellschaft voran. Wir führen Gespräche mit Spender*innen und planen gemeinsame Fundraising Events. Welche Rolle spielt Hamburger* mit Herz e.V. nach der Gründung der Betriebsgesellschaft? Wir verstehen uns in der derzeitigen Situation als Trockendock für das Update des LifeBoat Project's. Das Gelingen liegt uns sehr am Herzen. Gern bringt unser Verein sein Know-How und sein Netzwerk in dieser Zeit ein. Wir sind davon überzeugt, dass dem LifeBoat der erneute Sprung ins Wasser gelingt. Ziel ist es das LifeBoat wieder zu einer völlig eigenständigen und ganzheitlich handlungsfähigen, gemeinnützigen Organisation zu entwickeln, die ihren Zweck erfüllt: Menschen auf der Flucht nach Europa vor dem Ertrinken zu retten. 

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Ort: Valetta, Malta

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