Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

TiNo in Not - Hilfe, unsere Hunde sind in Gefahr!

Lissabon, Portugal

TiNo in Not - Hilfe, unsere Hunde sind in Gefahr!

Es geht voran - dank Euch!

Heike E.
Heike E. schrieb am 06.10.2016

Liebe Helfer, dank Eurer Solidarität können wir heute Bergfest feiern - fast 100 Hunde haben bereits einen Platz gefunden. Manche von ihnen direkt in Endstellen, viele auf Pflegestellen, sehr viele aber auch in Pensionen. In Deutschland hatten wir auch eine fantastische Resonanz, wir konnten 11 neue Pflegestellen gewinnen, fünf kommen vielleicht noch hinzu. Das heißt, wir können kurzfristig etwa 20 Hunden eine Pflegestelle in Deutschland bieten. Das ist eine tolle Nachricht! Wir werden für diese Hunde jetzt aus den neuen Stellen heraus die Vermittlungen weiter vorantreiben, insbesondere für die Hunde in den Pensionen. Dort darf nicht Endstation sein!
Aber wo eine Licht ist, ist auch - noch - Schatten: Für die anderen 100 Hunde, die noch bei Teresa sind, wird es von Tag zu Tag enger und die Zeit rennt. Wir wollen nicht erleben, dass wir für einige von ihnen nicht schnell genug sind. Leider bleiben immer mehr diejenigen zurück, die nicht sofort einen "Wow-Faktor" haben.  Junge, gesunde und wundervolle Hunde mit unscheinbarem Fellkleid. Hunde mit kleinen Besonderheiten, einem Unterbiss, krummen Beinchen, schielenden Augen. Und dann sind noch die da, die so gut wie gar keine Aussicht auf Vermittlung haben: Die richtig alten oder kranken Hunde. Sie machen knapp die Hälfte der noch zurück geblieben Hunde aus. Daher haben unsere Tierschützer jetzt die Suche nach Pflegestellen weit über Lissabon hinaus ausgeweitet und suchen gerade für diese Hunde Gnadenpflegeplätze. Das ist nicht leicht. Sie fahren durch das ganze Land, um Pflege- und Endstellen zu kontrollieren. Denn eines ist klar: Die Sorgfalt bei der Vermittlung der Hunde wird keine Sekunde vergessen, selbst wenn die Zeit uns drängt.  
Bei all dem verbleibenden Zeitdruck und der Not freuen wir uns riesig über all die Unterstützung von so vielen Seiten: Dank euch haben wir den ersten Sprint geschafft! Für die ersten fast 100 Hunde haben wir die Unterkünfte für die ersten Wochen erfolgreich sichern können. Doch langfristig für ihre Sicherheit zu sorgen oder gar ein endgültiges Zuhause für sie zu finden, ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon. Wir wissen nicht, wie lange die Hunde auf den Pflegestellen oder in den Pensionen festsitzen, bevor sie ein Zuhause haben. Bei Teresa konnten sie umsonst unterkommen, jetzt müssen wir für die Unterbringung der Hunde monatlich viel Geld aufbringen. Auch die Sonderflüge zu den Pflegestellen nach Deutschland sind eine finanzielle Belastung, die wir zu tragen haben.
Lasst uns vor allem jetzt die noch zurückgebliebenen Hunde nicht vergessen! Sie benötigen die meiste Hilfe von uns, auch wenn wir alle schon müde sind. Insbesondere unsere Helfer vor Ort, die über ihre Grenzen hinaus bis zur eigenen Erschöpfung alles geben. Für diese Hunde müssen wir uns gemeinsam weiter in Zeug legen und Berge versetzen - wir lassen sie nicht zurück, egal wie alt, krank oder unscheinbar!
Wir werden weiter unermüdlich nach neuen Pflegestellen und Unterkünften suchen. Wir haben so viel erreicht miteinander, und wir können euch gar nicht genug danken! Jetzt habt bitte mit uns einen langen Atem und helft uns auch die Verbleibenden in Sicherheit zu bringen, damit wir unser Versprechen einlösen können: Keiner bleibt zurück!

Öffentlich kommentieren | Nachricht schreiben
Alle Kommentare zu diesem Projekt werden gebündelt unter Kommentare dargestellt.