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Beendet Jenseits der Traumstrände - Naturschutz in der Dominikanischen Republik

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Ein Projekt zum Schutz der Regenwaldes und der nachhaltigen Nutzung seiner Ressourcen. Im Landesinneren der Dominikanischen Republik soll sowohl der Lebensstandard der Menschen verbessert als auch die Natur geschützt werden.

J. Blechschmidt von Ecoselva e.V.Nachricht schreiben

Seit dem 29. August 2016 absolviere ich den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ in der Dominikanischen Republik. Hier lebe ich in einer Gastfamilie und arbeite bei einer Nichtregierungsorganisation im Umweltschutz.

Was ist weltwärts?
Seit 2008 gibt es den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts. Gegründet vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) richtet er sich an junge Menschen von 18 bis 28 Jahren, die die Möglichkeit bekommen, in einem Projekt in Entwicklungs- und Schwellenländern zu arbeiten. Projekte werden dabei in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Kultur oder Menschenrechte angeboten.

Was ist ecoselva?
Weltwärts selbst bietet die Projekte nicht direkt an. Es gibt momentan etwa 160 Entsendeorganisationen, die Freiwillige in die jeweiligen Länder schicken und mit Partnerorganisationen vor Ort zusammenarbeiten. Eine dieser Entsendeorganisationen ist der Verein ecoselva. Ziel des Vereins ist der Schutz des Regenwalds in Lateinamerika. Dabei unterstützt ecoselva die lokale Bevölkerung bei verschiedenen Umweltschutzprojekten, zum Beispiel die Aufforstung von gerodeten Waldflächen, wodurch sowohl der Wald erhalten wird als auch die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessert werden sollen. Ecoselva arbeitet mit Partnerorganisationen in Peru und in der Dominikanischen Republik zusammen. Aktuell betreut ecoselva 17 Freiwillige in Peru und 27 Freiwillige in der Dom Rep.

Finanzierung
Die Finanzierung des weltwärts-Programms erfolgt zu 75% vom BMZ und zu 25% (das sind aktuell etwa 2600€) aus Spenden. Diese werden direkt für die Finanzierung meines Aufenthaltes hier verwendet.

Plan Sierra
Plan Sierra ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Ressourcen der Sierra (dt. Gebirgskette, Gebiet nördlich des Gerbirges "Cordillera Central") einsetzt. Dadurch soll sowohl die Natur geschützt als auch die Lebensbedingungen der Bewohner der Sierra verbessert werden.
Mein Beschäftigungsfeld ist die Agencia Social. Diese hat als Ziel, den Menschen vor Ort den Naturschutz näher zu bringen. Sie ist gegliedert in vier Bereiche: Umweltbildung, Umweltsäuberung, Wasserversorgung und seit kurzem Ökotourismus.
Meine aktuellen Aufgaben beinhalten folgende Punkte:
- Die Installation und Überprüfung von Mini-Biogasanlagen auf dem Campo, d.h. auf dem Land. Dort gibt es teilweise weder Strom noch Wasser. Die Biogasanlagen sollen den Bauern beim Kompostieren helfen und das gewonnene Gas kann zum Kochen verwendet werden.
- Der Aufbau sogenannter Eco-Escuelas, also Öko-Schulen. Diese sollen zum Beispiel keinen Müll produzieren, weniger Strom benötigen und den Schülern einen gewissenhaften Umgang mit der Natur beibringen.
- Die Unterstützung in verschiedenen Ökotourismus-Projekten. Bei diesen soll der Tourismus als Einnahmequelle gefördert werden, ohne die Natur zu zerstören.


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