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Finanziert Schulbau in Kibera

Jahresrückblick Start Somewhere e.V. (Deutsch)

O. von Malm
O. von Malm schrieb am 25.01.2017

Liebe Freunde von Start Somewhere,

2016 hat gezeigt, wie viel wir gemeinsam bewegen können! Mit eurer Hilfe konnten wir 4oo Kindern im Kibera Slum täglich zwei Mahlzeiten in der Schule ermöglichen. Das Essen trägt entscheidend zu der kontinuierlich hohen Anwesenheitsquote der Schülerinnen und Schüler bei. Unsere online Spendenkampagnen waren überaus erfolgreich: Die monatlichen Kosten für das tägliche Essen sind bereits bis Ende 2017 gedeckt. Dadurch können wir uns jetzt voll auf die Finanzierung und Umsetzung unseres Schul/Häuser-Bauprojekts in Kibera konzentrieren. Im Folgenden wollen wir euch einen Überblick über die Aktivitäten von Start Somewhere im vergangenen Jahr geben. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Dezember 2015
Am 3.12.2015 treffen sich Familie und Freunde von Oliver zur Gründungsversammlung in München. Wir kennen uns alle seit über 10 Jahren, Olivers Engagement hat uns zu einem Verein zusammengeführt. Der Gemeinnützigkeitsbescheid vom Finanzamt erreicht uns zwei Tage vor Weihnachten. Eine gute Ausgangslage für das Jahr 2016!

Das sind die sieben Gründungsmitglieder von Start Somewhere e.V.: 

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Sebastian Stawowski, Jakob Weil, Kristina Cress, Silvia Hesse, Oliver von Malm, Dagny von Malm, Iris von Malm (von links nach rechts)

Januar 2016
Oliver fliegt kurz darauf nach Nairobi, um die Schulen zu besuchen. Mittels einer spontanen Spendenaktion auf unserer neuen Facebook Seite können 24 neue Matratzen für die „Baby Class“ finanziert und direkt im Klassenzimmer aufgebaut werden.
 
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Gemeinsam mit den Slumbewohnern wird außerdem ein temporäres Dach für ein neues Klassenzimmer errichtet.

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FebruarMai 2016
Oliver lernt am letzten Tag vor seiner Abreise die 13-jährige Schülerin Fidence Awour kennen. Aufgrund eines sehr schmerzhaften Tumors unterhalb des Auges kann Fidence nicht mehr am Unterricht teilnehmen. Nach seiner Rückkehr leitet Oliver sofort ein CT in Nairobi für eine medizinische Diagnose in die Wege. Dieser Prozess, vor allem die Kommunikation mit dem Krankenhaus in Nairobi, ist ziemlich kompliziert. Judy Oloo, Leiterin einer der Schulen, ist dabei eine unschätzbare Hilfe vor Ort. Tage- und nächtelang verbringt sie mit Fidence im Krankenhaus und kümmert sich um alles.

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Nachdem von verschiedenen Ärzten gute Heilungschancen attestiert wurden, entscheiden wir gemeinsam, die Kosten für die operative Entfernung des Tumors zu übernehmen. Die OP und die Nachbehandlungen verlaufen glücklicherweise gut und Fidence kann inzwischen sogar wieder zur Schule gehen. Oliver hat sich gerade in Nairobi selbst davon überzeugen können, dass es Fidence gut geht. Was für schöne Nachrichten!        
     

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Juni 2016
Oliver reicht seine Architektur-Masterarbeit mit dem Thema "Construction in a slum area" an der Universität Innsbruck ein. Aufgrund wachsender Schülerzahlen, großer Hitze und hygienischer Probleme im jetzigen Gebäude haben ihn die Slumbewohner gebeten, eine neue Schule zu bauen - der Ausgangspunkt für die Masterarbeit.

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Der Ansatz geht jedoch weit über die Planung und den Bau eines Schulgebäudes im Slum hinaus. Vielmehr erforscht Oliver damit ein neues System, das es den Slumbewohnern ermöglicht, ihre eigenen Gebäude selbständig vor Ort zu planen, die Bauteile zu fertigen und den Bau durchzuführen. Die Kombination aus hightech Planungstools und lowtech Fertigungsmethoden und -material ermöglicht eine hochmoderne und funktionale Bauweise, die nicht teurer ist, als die herkömmliche Bauart mit Lehm, Holz und Mauerputz. Bei dem Schul/Häuser-Bauprojekt von Start Somewhere soll mehr als nur nur ein Schulgebäude entstehen. Unsere Vision ist ein System, mit dem die Slumbewohner mit ihren eigenen Fähigkeiten ihr Leben verbessern können. Für seine Masterarbeit erhält Oliver den Dekanatspreis der Universität Innsbruck. 

Juli 2016
Auch auf vereinsorganisatorischer Seite gibt es noch einige Punkte zu erledigen. Endlich erhalten wir die Nachricht vom Amtsgericht München über die Eintragung des Vereins. Außerdem entsteht ein Film für die Spendenkampagne zum Schulbauprojekt:


Vielen Dank für die Unterstützung von Maximilian Cress, Fenomenal Film. 

August 2016
Wir starten zwei online Spendenkampagnen auf betterplace, der größten deutschen Spendenplattform. Mit der einen Kampagne setzen wir die seit einigen Jahren laufende Unterstützung von zwei Schulen unserer Partnerorganisation Global One Foundation in Kibera fort. Start Somewhere trägt die monatlichen Essenskosten von 660 Euro für rund 400 Schüler. Die Kinder bekommen täglich in der Schule zwei einfache, aber nahrhafte Mahlzeiten wie zum Beispiel Haferbrei zum Frühstück und Reis mit Bohnen zum Mittagessen.

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Die andere Kampagne bezieht sich konkret auf unser Schul-/Häuser-bauprojekt. Seit August sammeln wir für den ersten wichtigen Meilenstein: die Entwicklung eines funktionierenden Verfahrens zu Herstellung vorfabrizierter, materialsparender Betonsteine.   

September 2016

Relaunch der Webseite http://www.startsomewhere.eu auf Deutsch und Englisch.   

Oktober 2016
Die Entwicklung unseres Schul/Häuser-Bauprojekts geht voran. Oliver nutzt dafür den Spielraum FabLab in Innsbruck. Das ist eine offene, demokratische Hightech-Werkstatt mit dem Ziel, Privatpersonen industrielle Produktionsverfahren für Einzelstücke zur Verfügung zu stellen. Hier stehen den Mitgliedern Rapid Prototyping Geräte wie 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Fräse oder Vinylcutter zur Verfügung. Ideal, um die flexible Schalung für die Bausteine der Schule zu entwickeln. 

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Das Schul/Häuser-Bauprojekt ist nun in drei Phasen aufgeteilt:

Phase 1 - Optimierung Design/Produktionsverfahrens der Betonsteine
Phase 2 - Aufbau der ersten Betonstein-Manufaktur in Kibera
Phase 3 - Bau der Schule als erstes Gebäude dieser Bauart
Phase 4 - Unterstützung bei der Etablierung einer Bauwirtschaft in Kibera
Phase 5 - Export des „Start Somewhere“ Ansatzes in andere Länder mit Hilfe von anderen Non-Profit Organisationen
November 2016
Unsere erste Spendenparty in München unter dem Motto „drink&donate“ in der altkatholischen Kirche in der Blumenstraße ist ein voller Erfolg. Die Kirche stellt uns freundlicherweise die Räume für unsere Veranstaltung zur Verfügung. Zudem haben wir die Möglichkeit, unseren Verein im Rahmen des sonntäglichen Kirchencafés vorzustellen. Neben einer interessanten Diskussion über unser Schulbauprojekt entstehen tolle Ideen für gemeinsame Aktivitäten in 2017.

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Vielen Dank an Sigfried Thuringer und Anneliese Harrer, ohne deren Unterstützung dies nicht möglich gewesen wäre! 

Oliver nimmt mit Start Somewhere an startuplive in Innsbruck teil, ein intensiver 2-Tages Workshop mit dem Ziel, innovative Geschäftsideen weiterzuentwickeln. Nach der Präsentation des Konzeptes für das Das Schul/Häuser-Bauprojekt erhält Oliver mit seinem Team den Preis “Community Winner” von der erfahrenen Jury. 

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Dezember 2016
In der Dezemberausgabe des Wirtschaftsmagazins eco.nova erscheint ein doppelseitiger Artikel über Start Somewhere und das Das Schul/Häuser-Bauprojekt:
http://www.startsomewhere.eu/wp-content/uploads/2016/12/Eco-Nova.pdf 

Liebe Freunde, wir freuen uns auf ein weiteres Jahr „Start Somewhere“ mit euch! Über Facebook und unsere Homepage halten wir euch über alle Aktivitäten auf dem Laufenden. Danke, dass ihr dabei seid!

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Oliver, Kristina, Sebastian, Jakob, Silvia, Dagny und Iris mit den Kindern und Lehrern aus Kibera! 

http://www.startsomewhere.eu
https://www.facebook.com/let.us.start.somewhere/

info@startsomewhere.eu 










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