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Bildung statt Zwangsheirat

Dar es Salaam, Tansania

Bildung statt Zwangsheirat

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Zwangsheirat

Anja D. von VIA e.V.Nachricht schreiben

Um wen es geht:
Es geht um ein Mädchen namens Pendo. Sie möchte gerne ihren Bachelor in Business Administration absolvieren.
Problem:
Fehlende Unterstützung durch ihre Kultur, denn ihre Wurzeln stammen von der Ethnie der Massai. Dort wird Bildung für Mädchen größtenteils als unnötig angesehen.
Mögliche Lösung:
Finanzielle Hilfe, damit sie ihr Ziel erreichen kann.
Was ich versprechen kann:
Ich selbst reise regelmäßig nach Tansania und bin mit deutschen Freiwilligen vor Ort in Kontakt. Diese vermitteln für mich Geld an Pendo, wenn ich das einmal nicht kann. Das heißt, ich kann versichern, dass all das gespendete Geld direkt an sie geht. Außerdem sind in der Bildergalerie Belege für das erste Semester hinterlegt.

Ich habe für ein Jahr in Tansania als Freiwillige in einem Center für Waisen und hilfsbedürftige Kinder gearbeitet, diese NGO heißt 'Watoto Wetu Tanzania'. Hier unterstützen verschiedene Spender einzelne Kinder. Pendo lernte ich dort kennen.
Ausführliche Beschreibung über Pendo und ihr Leben:

https://tansanja.wordpress.com/2016/04/17/massai/

Kurzfassung: Pendos Mutter hat sich vor ein paar Jahren von ihrem Vater getrennt. Sie war eine von sechs Ehefrauen. Nach der Trennung hat sich ihr Vater geweigert für Pendo und ihre beiden Geschwister (drei und zwölf Jahre alt) weiterhin finanziell aufzukommen, weder für Bildung oder Essen, noch bei Krankheit. Das ist so üblich, wenn solch eine Trennung bei den Massai eintritt. Die Trennung hingegen, ist sehr unüblich und kommt äußerst selten vor.

Vor der Trennung der Eltern wollte der Vater Pendo verheiraten. Damals war sie 17 Jahre alt und der Mann 70, alt genug um ihr Großvater zu sein. Dieser Heirat ist sie glücklicherweise nochmals entkommen, da sie dann in unserem Center Watoto Wetu Tanzania Schutz suchte und bekam.

Bis heute hat der Vater noch immer großen Einfluss. Er will Pendo immer noch am liebsten verheiratet sehen. Der einzige Weg dem Ganzen zu entkommen war und ist Bildung. Pendo erzählte mir also, sie möchte gerne auf der Mzumbe University in Morogoro den Studiengang Business Administration belegen, hätte aber noch keinen Spender. Also erklärte ich mich bereit sie zu unterstützen. 

Nun habe ich geschafft ihr das erste Semester durch Erspartes und mein Trinkgeld als Kellnerin zu finanzieren. Weil ich aber selbst bald mit einem Studium beginnen werde, ist es für mich nicht mehr möglich sie alleine zu unterstützen und benötige Hilfe! Es wäre also unglaublich toll, wenn sich jemand für eine Spende für Pendo entscheidet, damit sie ihren Abschluss machen kann! Ich bin für jede Unterstützung für sie sehr dankbar!  

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