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Finanziert Brücken bauen im Regenwald

Ikela, Demokratische Republik Kongo

Finanziert Brücken bauen im Regenwald

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Selbsthilfe der isolierten Waldbauern im Kongo - Regenwald Tshuapa: manueller Wiederaufbau von 7 Brücken aus langlebigem Hartholz in Eigenleistung der lokalen Gemeinschaften. Begleitung: Fondation Frère du Paysan Ikela. Benötigte Hilfe: 1 Motorsäge.

W. Leinen von konga - Freundeskreis Tshuapa e.V.Nachricht schreiben

Das Kongobecken liegt im Zentrum des afrik. Kontinents und ist bedeckt mit tropischen Regenwäldern, die etwa 1/4 des Welt-Bestandes ausmachen. Nach dem Amazonas atmet hier die 2.Lunge der Erde und produziert Sauerstoff auch für Kontinente und Länder, die ihre Wälder bereits verloren haben. Dieser Regenwald ist seit Jahrtausenden von Menschen bewohnt. Ureinwohner sind die "Pygmäen", die im Kongo "premiers citoyens", "erste Bürger" heissen. Seit Jahrhunderten besiedeln auch Bantu-Völker die Wälder, die sich als Waldbauern mühen, ihren Familien das Überleben zu sichern. Im Projektgebiet am Tshuapa - Fluss leben in den Territorien Bokungu & Ikela rund 600.000 Menschen, verstreut über 42.000 km2 (so gross wie die Schweiz). Bezahlte Arbeit gibt es selten, die wenigen Kautschukplantagen aus der Kolonialzeit sind oft und monate/jahrelang ausser Betrieb: d.h. die Familien sitzen in den Arbeitercamps der extrem abgelegenen Region fest und müssen ohne Lohn versuchen, ihre Familien durchzubringen: Nahrungsbeschaffung, Krankheitskosten, Kleidung, Schulgeld,... Es gibt keine Versicherung, alles muss bezahlt und gekauft werden. In der Waldwirtschaft werden Mais, Reis, Bohnen, Maniok, Bananen und vieles andere angebaut. Gesammelt werden Pilze, Raupen, Fische, Gemüse, Gewürze. Gejagd wird eher selten, da der jahrzehntelange Krieg, der diese isolierte Region nicht verschonte, das Wild sehr dezimiert hat - auch im angrenzenden Salonga-Nationalpark, dem grössten Tropenwaldnationalpark der Welt. Asphaltierte Strassen gibt es keine, nur Sandpisten, die sich bei Regen in einen schmierigen Untergrund verwandeln, und die vielen Flüsse und Bäche, die den Regenwald durchziehen. Einerseits erleichtern sie die Fortbewegung mittels des traditionellen Einbaums, andererseits stellen sie unüberwindliche Barrieren dar-vor allem für Händler und Bauern auf ihrem Weg zu den Märkten, mit schweren Säcken voller landwirtschaftlicher Produkte auf dem Rücken oder auf dem Fahrrad. Aber auch für Schulkinder,Frauen auf dem Weg zum Feld wird die Überquerung schnell kostspielig: die Einbaum-Fährmänner verlangen natürlich Geld für die Überfahrt. Zudem kann diese gefährlich werden: fast niemand kann schwimmen. So versuchen seit eh und je die Menschen Brücken zu bauen. In der Regel aus Bambus und Stöcken. Nicht sehr haltbar,oft sehr wackelig und abenteuerlich. Viele stabilere Brücken aus der Kolonialzeit wurden im Krieg zerstört oder sind verfallen. Oft ragen nur noch Stümpfe der Brückenpfeiler aus dem Fluss. Um den Waldbauernfamilien zu helfen, hat sich die "Stiftung Bruder des Bauern" in Ikela als Selbsthilfeorganisation gegründet. Sie unterstützt seit Jahren erfolgreich die lokalen Gemeinschaften bei der Verbesserung ihres von extremer Armut geprägten entbehrungsreichen Lebens. So auch im Gebiet der Flüsse Lofome und Mokombe, wo die Dorfgemeinschaften 7 Brücken wiederaufbauen wollen -aus haltbaren Hartholzstämmen. Um die schwere Arbeit etwas zu erleichtern,könnte ihnen eine Motorsäge helfen.

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