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Von der Kette befreit – ein Bär braucht deine Hilfe

37339 Worbis, Deutschland

Von der Kette befreit – ein Bär braucht deine Hilfe

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Das Rettungs-Team der STIFTUNG für BÄREN wird in Kürze einen Bären retten und nach Worbis bringen. Diesmal drängt die Zeit enorm, jede Stunde zählt, denn PARDO vegetiert bereits auf einer spanischen Tötungsstation.

Sabine I. von STIFTUNG für BÄRENNachricht schreiben

Liebe Freundinnen und Freunde,
 
wir haben heute ein dringendes Anliegen. Wir werden in Kürze einen Bären retten und nach Worbis bringen. Diesmal drängt die Zeit enorm, jede Stunde zählt, denn PARDO vegetiert bereits auf einer spanischen Tötungsstation.
 
PARDO ist ein graubrauner, etwa 18-jähriger Zirkusbär aus der Ukraine. Seine Besitzer, ein ukrainisches Artistenehepaar, ist mit ihm sein ganzes Leben lang im Wohnmobil durch Europa gereist und in Zirkussen aufgetreten. 
 
Der Bär wurde bereits in Gefangenschaft geboren

Als Baby hat man ihn seiner Mutter entrissen. Er musste unter Schmerzen Kunststücke lernen für das johlende Zirkuspublikum. Täglich zwang man ihn, im grellen Scheinwerferlicht Rad zu fahren, zu tanzen, am Reck zu turnen oder eine brennende Fackel auf der Schnauze zu balancieren. Fast zwei Jahrzehnte wurde PARDO auf diese Weise misshandelt. Wenn das Ehepaar weiterzog, fuhr PARDO in einem engen Anhänger mit. 

Die letzten Jahre verbrachte das Trio in Spanien
 
In Spanien verbessert sich zum Glück das Tierschutzgesetz. In einigen Provinzen sind Wildtiere im Zirkus nicht mehr erlaubt. Zur Folge wurde das Ehepaar mit PARDO in den vergangenen Monaten nicht mehr engagiert. PARDO fristet seitdem sein Dasein vereinsamt an der Kette, ohne Auslauf, ohne jede Beschäftigung. Mehrfach wurden die Besitzer schon angezeigt, wegen der schlechten Haltungsbedingungen des Bären. Sogar die Behörden machen Druck. 

PARDO droht der Tod
 
Die spanische Tier-Rechtsanwältin Raquel erfuhr von PARDOS elendem Schicksal und fragte sechs spanische Einrichtungen nach einem Platz für den Bären, keine Chance. Raquel konnte die Tötung des Tieres durch die Seprona – das ist die Umweltpolizei in Spanien – noch heraus zögern. Doch nur, wenn der Bär schnellstmöglich ins Ausland vermittelt wird.

Immer dringender werdende Hilferuf kam in letzter Sekunde bei der STIFTUNG für BÄREN an 

„PARDO kennt nur den Zirkus, die Einsamkeit, Leid und Schmerzen. Die Konsequenz daraus soll nun sein Tod sein? Das dürfen wir nicht zulassen.“ Solche dramatischen Fälle, in denen Wildtiere ausgebeutet und danach förmlich weggeworfen werden, bringen Rüdiger Schmiedel, den Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN, nach Jahrzehnten in seinem Job noch in Rage. „Wir wollen PARDO retten. Und wir müssen uns beeilen!“. 

Dazu muss die Anwältin Raquel in Spanien sofort die rechtlichen Schritte und Dokumente anordnen. Das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN bereitet derweil die Reise per Transporter vor, um PARDO noch rechtzeitig aus der Tötungsstation zu holen und ihn in den Bärenpark Worbis zu bringen. Die Zeit drängt. Rettest du mit?

Schenk uns deine Hilfe – und PARDO das Leben.

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