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Bringe Rabbiner und Imame gemeinsam in Schulklassen!

Berlin, Deutschland

Bringe Rabbiner und Imame gemeinsam in Schulklassen!

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Im Projekt "meet2respect" organisieren wir gemeinsame Unterrichtsbesuche von Imamen und Rabbinern in Berliner Schulen. Für Respekt und Toleranz, gegen Ausgrenzung und Gewalt.

S. Kappe von Leadership Berlin - Netzwerk Verantwortung e.V.Nachricht schreiben

Rabbiner Daniel Alter ist im August 2012 auf dem Nachhauseweg mit seiner 7jährigen Tochter von arabischstämmigen Jugendlichen mit den Worten „Bist Du Jude?“ angesprochen. Als er dies bejahte, prügelte die Gruppe ihn vor den Augen seiner Tochter krankenhausreif. Diese Erfahrung hat ihn dazu angespornt, einen Beitrag dafür zu leisten, dass so etwas in Zukunft nie mehr passiert und niemand aufgrund seiner Religion Gewalt oder Ausgrenzung erfährt. 

Konflikte aufgrund von religiöser Zugehörigkeit sind Alltag an Berliner Schulen. „Du Jude“ ist ein gängiges Schimpfwort auf Schulhöfen und bei der Behandlung des Themas Holocaust stoßen Lehrer*innen immer wieder auf Widerstände der Schüler. 

Unsere Imam-Rabbiner-Tandems sprechen sich für Respekt und Toleranz gegenüber Menschen anderen Glaubens aus und betonen, dass in ihrer Religion Beschimpfung oder gar Gewalt aufgrund eines anderen Glaubens nicht zu rechtfertigen sind. Gleichzeitig geben sie selbst das beste Beispiel dafür, dass sich Muslime und Juden respektvoll begegnen können.

Wir organisieren Unterrichtsbesuche von Imam-Rabbiner-Tandems in Berliner Schulen mit dem Schwerpunkt auf 5. und 6. Klassen sowie Willkommensklassen. Die ehrenamtlichen Religionsvertreter gehen in Schulen mit mehrheitlich muslimischen Schüler*innen oder zur Aufarbeitung in Schulen, an denen es religiöse Konflikte oder antisemitische Vorfälle gab. Im Anschluss sind Folgebesuche in Synagoge und Moschee vorgesehen, um das Thema nachhaltig in den Köpfen der Schüler*innen zu verankern und das aktive Zugehen auf andere Religionen zu fördern.

Gleichzeitig organisieren wir Besuche von Imamen im christlichen, jüdischen oder Lebenskunde-Unterricht oder als gemeinsamen Besuch eines Pfarrer-Imam-Tandems. Denn über den Islam und Muslime gibt es in der deutschen Gesellschaft ein großes Halbwissen, das sich häufig nur aus Medienberichten speist. Gerade dort, wo keine persönlichen Bekanntschaften bestehen, gedeihen Vorurteile und es entstehen Berührungsängste. Und das wollen wir ändern! Durch das persönliche Gespräch mit eine*m islamischen Religionsvertreter*in kann die im Lehrplan vorgesehene theoretische Auseinandersetzung mit dem Islam um eine persönliche Begegnung bereichert und Wissen aus erster Hand vermittelt werden.

Auch unsere Pfarrer-Imam-Tandems sprechen sich für ein gewaltfreies, tolerantes, respektvolles Miteinander der Religionen und gegen Diskriminierung aufgrund von Religionszugehörigkeit aus.

Um die Unterrichtsbesuche weiterführen und ausbauen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung! Damit verbunden ist ein großer Aufwand für Konzeption, Koordinierung und Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit. Derzeit beteiligen sich vier Rabbiner und vier Imame an den Besuchen und wir möchten noch mehr Mitwirkende gewinnen.

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