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Sexuelle Bildung mit unbegleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen

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pro familia Nürnberg gibt unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Orientierungs- und Alltagshilfe in der neuen Kultur, indem sie mit ihnen über westliche Werte und Rechte zu Sexualität und Partnerschaft sprechen.

M. Dauscher von pro familia Nürnberg e.V. Nachricht schreiben

Im Jahr 2015 sind insgesamt 5.117 unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche nach Bayern geflüchtet. Sie haben in ihrem Herkunftsland häufig in Lebensrealitäten gelebt, die von Krieg, bitterer Armut, Traumatisierung, Tod und Angst geprägt waren. Hinzu kommt, dass die Flucht selbst eine extreme psychische und physische Belastung sein kann aufgrund der körperlichen Anstrengungen, dem Erleben lebensbedrohlicher bzw. traumatisierender Situationen, der Angst um zurückgebliebene Familienangehörige und der Angst vor dem neuen Leben in einem völlig unbekannten Land. 
In Deutschland angekommen, schätzen sie die Sicherheit, werden aber u.U. gleichzeitig mit einer Kultur konfrontiert, die sich immens von ihrer eigenen Herkunftskultur unterscheidet. Sie sehen z.B. Mädchen in Bikinis, sich auf der Straße küssende Menschen, homosexuelle Paare und einen gleichberechtigten Umgang zwischen den Geschlechtern. Diese Wertekollision zwischen dem Herkunfts- und dem Aufnahmeland kann bei den Kindern und Jugendlichen zu großer innerer Verunsicherung und zur Sorge vor Fehlverhalten im Kontakt mit anderen Menschen führen.

Hier unterstützt pro familia Nürnberg die Kinder und Jugendlichen durch kultursensible, geschlechtsspezifische Sexuelle Bildung in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Wohngruppen. 

Wir ermöglichen den geflüchteten Kindern und Jugendlichen Orientierung und Verhaltenssicherheit in dem wir
• Wissen zu kulturellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich Sexualität und Partnerschaft (sexuelle Rechte) vermitteln,
• sexuelle Selbstbestimmung fördern,
• für Grenzüberschreitungen sensibilisieren (Opfer- und Täterprävention)
• die Gleichberechtigung verschiedener sexueller Identitäten thematisieren,
• die Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Menschen vermitteln,
• zur Auseinandersetzung mit partnerschaftlichem Verhalten anregen,
• Kenntnisse zu Anatomie, Fortpflanzung und Sexualität vermitteln,
• aufklären über Verhütung und sexuell übertragbare Erkrankungen und
• Sprachkompetenz und Sensibilisierung für angemessenen Wortgebrauch ja nach Situation weitergeben.

Sexuelle Bildung mit unbegleiteten geflüchteten Kindern und Jugendlichen unterstützt diese beim Ankommen in einer neuen Kultur und trägt somit zur Integration und interkulturellen Öffnung bei.

Unterstützen Sie uns, damit wir auch zukünftig den geflüchteten Mädchen und Jungen helfen können!

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