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Nein Danke! Keine Hähnchenmastanlage in Gleina / Altenburger Land

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NABU Thüringen, Hähnchenmastanlage Gleina Altenburger Land, Bürgerinitiative , gegen Massen-tierhaltung, diamantene Aue, Oldisleben, Schwerborn kämpft, bäuerliche Landwirtschaft, Umwelt-schutz, Tierschutz

C. Junk von NABU Altenburger Land e.V.Nachricht schreiben

Bauernhöfe statt Agrarfabriken!

Bei uns soll, keine 500 m vom Ort Gleina entfernt eine der größten Hähnchenmastanlage Thüringens entstehen. Die Anlage ist für die Aufnahme von 207 254 Tieren pro Durchgang ausgelegt. Das ergibt bei sieben Durchgängen über 1,45 Millionen Hähnchen pro Jahr!

Wir sind gegen diese Anlage,
-weil Tiere wie Tiere leben sollen und kein "Industrieprodukt" sind
-weil Antibiotika für Kranke benötigt wird und nicht für die Mast
-weil schon jetzt genug Hähnchenfleisch auf dem Markt ist und die Überproduktion die bäuerliche Landwirtschaft zerstört
-weil die Ausbringung von Kot und Gülle unsere Böden und Gewässer zerstört
-weil ohne Filter die Verbreitung von multiresistenten Keimen und Bioaerosolen unsere Gesundheit bedroht
-weil naheliegende Naturschutzgebiete und Wohnbebauung unmittelbar betroffen sind.

Wir, eine Bürgerinitiative aus den umliegenden Gemeinden und Städte und der NABU Altenburg wollen auf demokratisch-bürokratischem und wenn nötig gerichtlichem Weg den Bau der Hähnchenmastanlage verhindern.
Als wichtigsten Schritt bisher haben wir nach Auslage der Antragunterlagen im Herbst 2015 über 700 Einwendungen von Bürgern unserer Region gesammelt und gegen dieses Vorhaben beim zuständigen Verwaltungsamt in Weimar eingereicht. Beim Erörterungstermin im BImSchG-Verfahren konnten wir unsere Bedenken noch einmal vorbringen und mit guten Argumenten untermauert. Jedoch mussten wir uns gegen eine Front von Rechtsanwälten und Gutachtern auf der Antragstellerseite erwehren, die all unsere Themen erwartungsgemäß zerredeten. Jetzt warten wir auf die Entscheidung des Verwaltungsamtes und müssen Wege finden, unsere Kosten für Anwalt, benötigte Gutachten und Öffentlichkeitsarbeit zu finanzieren.

Wir bitten Euch deshalb um finanzielle Unterstützung für die laufenden Kosten der Bürgerinitiative und freuen uns auch über jeden, der uns auf andere Weise unterstützen möchte.

Auch wenn Du eventuell nicht im Altenburger Land lebst: das Thema geht jeden an und jeder kann helfen! Tiere sollen als Tiere leben können – nicht als Massenprodukt!
Wir sagen nein zur Massenproduktion und bitten dich uns dabei zu unterstützen: Jeder Beitrag zählt, ob groß oder klein.

Gerne sehen wir euch auch in unserer Facebookgruppe: https://www.facebook.com/gleina.gewinnt/


Falls wir den Prozess gewinnen sollten (und davon gehen wir aus) muss der Gegner die Prozess- und Anwaltskosten tragen und wir bekommen sie zurückerstattet. Diese Gelder (letztlich eure Spendengelder) sollen dann an ähnliche NABU-Projekte weitergeleitet werden, die im BImSchG-Verfahren ebenfalls rechtliche Unterstützung benötigen.

Über Neuigkeiten halten wir euch natürlich über den aktuellen Stand immer auf dem laufenden.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

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