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Umweltschutz in Ecuador - FEPP-Projekt in Guaranda

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Das kleine FEPP-Projekt beschäftigt sich in der Gemeinde der Provinz Bolívar vor allem mit den Themen Umweltbildung, Mülltrennung und vor allem der Wiederaufforstung des Regenwaldes, wodurch dort auch eine Baumschule errichtet wurde.

L. Driever von Welthaus Bielefeld e.V.Nachricht schreiben

Liebe Förderer,

ich werde ab August ein Freiwilliges Soziales Jahr in Ecuador absolvieren. Nun steht die Ausreise nur noch wenige Monate bevor steht, daher möchte ich Euch etwas mehr über die Hintergründe meiner Arbeit vor Ort, sowie über meine Motivation hinter jenem Engagement erzählen.

Angesichts der globalen politischen Situation ist mir erneut klar geworden, in welchem luxuriösen Überfluss wir leben und dass es jede Menge Menschen gibt, die einem geringeren Lebensstandard ausgesetzt sind. Durch unsere monoperspektivische Sichtweise ist es schier unmöglich sich in ihre Lage hineinzuversetzen.
Aber sind wir uns darüber im Klaren, wie gut es uns tatsächlich geht? 

Um meinem Ziel näher zu kommen, bewarb ich mich also beim Welthaus Bielefeld. Als mir schließlich mein Projekt zugewiesen wurde, welches sich vor allem mit diversen Umweltschutzmaßnahmen beschäftigt und sich diesbezüglich auf die sozialpolitische Zusammenarbeit spezialisiert hat, freute ich mich riesig. Meiner Meinung nach ist vor allem im Zuge des Klimawandels Umwelt- und Ressourcenschutz von großer Bedeutung, sodass gerade in betroffenen Entwicklungsländern unterstützende Arbeit von Nöten ist.

Mein Projekt, in dem ich für 12 Monate arbeiten und die im weiteren Verlauf beschriebenen Tätigkeiten ausüben werde, nennt sich FEPP (Fondo Ecuatoriano Populorum Progressio). Es liegt im Andenhochland in der Nähe des höchsten Vulkans: dem Chimborazo. Die Stadt Guaranda liegt etwa 2.600 Meter über dem Meeresspiegel und hat ca. 25.000 Einwohner. Das FEPP-Projekt beschäftigt sich in der Gemeinde der Provinz Bolívar mit den Themen Umweltbildung, Mülltrennung und vor allem der Wiederaufforstung des Regenwaldes, weshalb dort eine Baumschule errichtet wurde.

Wie einige bereits wissen, wird gerade im "globalen Süden" häufig der Müll heimlich auf Hinterhöfen oder sogar auf der Straße verbrannt. Oft auch in der Nähe von Kindern, deren Gesundheit durch die giftigen Gase lebensgefährlich bedroht wird. All dies geschieht jedoch nur aufgrund einer enormen Bildungslücke innerhalb der armen Bevölkerungsschichten.

Nicht zuletzt ist jedoch vor allem der Regenwald bedroht. Allerdings sind sich nur wenige darüber im Klaren, dass seine Rodung trotz der großen Entfernung auch für uns eine problematische und kritische Zukunft darstellt. Vor dem Hintergrund der in den letzten Jahren stark ausgebauten Ölförderung in Amazonasgebieten, ist die brutale Verschmutzung jener einzigartigen Ökosysteme rasant vorangetrieben worden.
Um dem entgegenzuwirken und meinen persönlichen Beitrag zum Thema Umweltschutz zu leisten, habe ich mich dazu entschieden ein Jahr lang „weltwärts“ zu gehen.

Da das weltwärts-Programm zu 75% vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird, müssen 25% der Kosten von freiwilligen Spendern erbracht werden, um „weltwärts“ auch in Zukunft möglich zu machen.

Ein herzliches Dankeschön im Voraus

Lukas Driever

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