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Finanziert Psychologische Betreuung für traumatisierte Kinder und Erwachsene

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In Johannesburg werde ich ein Jahr lang als "weltwärts"-Freiwillige in einer psychologischen Beratungsstelle arbeiten. Sophiatown Community Psychological Services bietet psychologische Betreuung für trauernde oder traumatisierte Kinder und Erwachsene

Ulrike F. von Welthaus Bielefeld e.V.Nachricht schreiben

Lieber Spender, liebe Spenderin,
mein Name ist Rike, ich bin 25 Jahre alt und wie so viele, wollte auch ich eigentlich schon nach dem Abi ins Ausland gehen - fremde Kulturen kennen lernen, über den Tellerrand blicken und den eigenen Horizont erweitern. Letztendlich habe ich dann einen Freiwilligendienst in Deutschland in einer geschlossenen Psychiatrie für Kinder und Jugendliche gemacht. Heute - knapp 6 Jahre später - nach 5 Jahren Psychologiestudium und um einige Erfahrungen reicher, habe ich mich auf den Weg gemacht: Seit dem 19.08 bin ich nun in Joburg. 

In den Staaten Afrikas leben nur rund 10% der Weltbevölkerung, jedoch 67 % aller HIV-Infizierten weltweit. Insbesondere Frauen sind gefährdet, durch Vergewaltigungen infiziert zu werden. Die meisten Gewalttaten finden in den Townships statt. In und um Johannesburg leben Tausende von Flüchtlingen aus Burundi, Ruanda, Simbabwe und D.R. Kongo in Townships oder auf der Straße. Besonders schwierig ist es für Kinder und Jugendliche, die ohne Bezugsperson, ohne Nahrung, ohne Kleidung und vor allem ohne Schutz dort Zuflucht suchen. Die Flüchtlinge sind von vielen Südafrikanern, die meist selbst von Armut betroffenen sind, verhasst. Im Mai 2008 kam es, hauptsächlich in den Townships, zu fremdenfeindlichen Unruhen: mehr als 15.000 Migranten wurden gewaltsam aus ihren Wohnungen und Unterkünften vertrieben, etwa 160 Menschen verloren ihr Leben.

In Joburg werde ich 1 Jahr lang als Freiwillige in einer psychologischen Beratungsstelle arbeiten. Sophiatown Community Psychological Services bietet psychologische Betreuung für trauernde oder traumatisierte Kinder und Erwachsene, die normalerweise keinen Zugang zu psychologischer Beratung bekommen würden. Der Fokus der Arbeit liegt auf der Behandlung von Menschen, die mit Todesfällen in der Familie, Armut, Gewalterfahrungen, Vertreibung und AIDS konfrontiert sind. Die Behandlungsmethoden sind der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Situation der Zielgruppe angepasst und verbinden traditionelle und „westliche“ Methoden der Traumaarbeit und Trauerbegleitung mit sozialer Unterstützung im Alltag.

In Zusammenarbeit mit einer einheimischen Organisation einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit und zur Unterstützung Betroffener zu leisten– das ist das Ziel meines Freiwilligendienstes in Südafrika. Die Möglichkeit, mich durch das „weltwärts“-Programm im Ausland zu engagieren, verschafft mir das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, welches das Freiwilligenprogramm zu großen Teilen finanziert. Es ist erwünscht, dass die fehlende Summe durch die Freiwilligen zusammengetragen wird, indem sie einen Unterstützerkreis aufbauen. Hier seid Ihr gefragt! Als Dankeschön an alle, die meinen Einsatz mit einer Spende unterstützen, werde ich im Laufe des Jahres auf meinem Blog Berichte, Fotos und Eindrücke über meine Erlebnisse zur Verfügung stellen. So bekomme ich die Möglichkeit, mein Projekt zu unterstützen und Ihr seid hautnah dabei!

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