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Wiederaufbau "Weißes Ross" Harzgerode als Ort für Chancen im Ostharz!

Harzgerode, Deutschland

Wiederaufbau "Weißes Ross" Harzgerode als Ort für Chancen im Ostharz!

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Sanierung des ehemaligen Gasthofes "Weißes Ross" in Harzgerode als Projekt für die berufliche Perspektive von jungen Menschen in Ostdeutschland. Es geht um Beruf und Ausbildung und um Initiativen für Startup Projekte.

M. Schmidt von pasapa Mensch und Beruf e.V.Nachricht schreiben

Jungen Menschen zwischen Schule und Beruf eine Perspektive und (innere wie äußere) Ausrichtung finden zu helfen: Darum geht es bei unseren Bauprojekten und der darin von uns geleisteten Berufsbildungs- und entwicklungsarbeit. 

Seit September 2016 haben wir mit der Sanierung des ehemaligen Gasthofes "weißes Ross" im Zentrum von Harzgerode begonnen. Für uns ist es in Anlehnung an die Adresse Oberstraße 16 das "O16".
Dabei werden uns vier Projektgründern (Ruth, Markus, Stephan, Volker) 4-7 junge Menschen helfen, die über das Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege (Jugendbauhütte Quedlinburg) und über den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (ijgd) zu uns kommen.

Das denkmalgeschützte Gebäude (ca. 1.000 Quadratmeter Gebäudefläche auf ca. 2.000 Quadratmeter Grund) steht da wie ein Symbol für eine Makrosituation: Mitten im Zentrum des liebenswerten Städtchens Harzgerode, direkt hinter dem Rathaus, starrt es aus leeren Augen und mit bröckelnder Fassade auf den Marktplatz und verfällt vor sich hin.
Dabei war es noch zu DDR-Zeiten und kurz danach DAS Zentrum für Begegnung, Tanz, Freude im Ort schlechthin! Und in noch früheren Zeiten (ein Teil des Gebäudes stammt aus dem Jahr 1680) sind hier Dichter und Kaufleute abgestiegen, so z.B. Hans Christian Andersen.

Von all dem ist fast nichts mehr übrig außer den bloßen Wänden, einem imposanten Dachstuhl und einem stellenweise schadhaften Dach. Wenige Räume sind noch provisorisch für Bau-Aufenthaltszwecke nutzbar, ansonsten spiegelt das Haus die grassierende Perspektivlosigkeit der Region, die macht, dass junge Menschen, wenn sie können, aus der Gegend fliehen und sich vermeintlich zukunftsträchtigeren Regionen in Deutschland oder anderswo zuwenden.

Dabei präsentiert das Gebiet rund um Harzgerode den Besuchern eine Fülle von Schätzen und Schönheiten, die meist im Dornröschenschlaf vor sich hindämmern. Der Tourismus wartet noch auf seine Neubelebung für Hochebene des Unterharzes mit ihren pittoresken Tälern, Wäldern und Dörfern.

Hier möchten wir vom Verein pasapa Mensch und Beruf e.V. ansetzen. 
Wir möchten zeigen, dass auch auf dem Land in den östlichen Teilen Deutschland Perspektiven für junge Menschen und ihre berufliche Situation existieren. Dass über die Sanierung und Verwertung alter, wertvoller Immobilien und über die Ankurbelung des Tourismus für und mit jungen Menschen Jobs und Potenziale für Startups entstehen. Dazu sind wir als Gegenbewegung zur Landflucht im Osten als "Wessis" in den Harz gekommen., obwohl die erste Frage, die uns von Einheimischen gestellt wird ist: Was wollt ihr denn hier in der Einöde? (die eine solche nicht sein müsste, wenn sie denn eine ist!).

Das Projekt "O16" ist hierfür ein erster Baustein, dem weitere folgen können.

Parallel dazu arbeiten wir an konkreten Tourismusprojekten in der Region, die gerade auch die Jugend interessant sind und die auch von jungen Menschen mitrealisiert werden können.

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