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CARE-Pakete für indigene Bevölkerungsgruppen in Bolivien

Nord-Potosí, Bolivien

CARE-Pakete für indigene Bevölkerungsgruppen in Bolivien

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Das Projekt kommt lange vernachlässigten indigenen Bevölkerungsgruppen in Bolivien zu Gute. Es sollen Gemeinschaftshäuser, Gesundheitszentren, Primarschulen und Kindergärten gebaut werden und breitangelegte Fortbildungsprogramme stattfinden.

S. Nicolai von CARE Deutschland-Luxemburg e.V.Nachricht schreiben

Bolivien ist eines der ärmsten Länder der Welt. Vor allem die indigenen Bevölkerungsgruppen der Quechua und Aymara werden sozial und wirtschaftlich ausgegrenzt. Das Projektgebiet (Norte Potosí) ist eine der ärmsten Regionen des Landes, da es von der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes ausgeschlossen bleibt. Der grundsätzliche Identitätswandel des Landes - herbeigeführt durch den neuen Präsidenten - erreicht nicht die höchstgelegensten Regionen. Die große Armut der Bevölkerung zeigt sich auf vielfältiger Weise: Die Schulausbildung ist unzureichend, die Rate von unterernährten Kindern sowie Säuglings- und Müttersterblichkeit ist hoch, die Gesundheitsversorgung ist nicht ausreichend, es fehlt an Straßen und Trinkwasserversorgung, Frauen werden häufig unterdrückt. Außerdem engagieren sich nur wenige NGOs in der Provinz.

Ein Ziel des CARE-Projektes ist die Verbesserung der Gesundheit und Grundbildung für Vor- und Primarschulkinder und die Reduzierung der Mangel- und Unterernährung von Kindern unter 5 Jahren. Im Projektgebiet fehlt es in den abgelegenen Regionen noch immer an Primarschulen. Teilweise errichtete die Dorfgemeinschaft Schulgebäude aus Lehm, die oft viel zu klein sind und sich dazu in einem desolaten Zustand befinden, weswegen der Unterricht teilweise abgebrochen werden muss. Innerhalb des Projektes sollen zwei neue Schulgebäude entstehen, wodurch zukünftig alle Kinder des Dorfes die Möglichkeit bekommen, in einem angemessen ausgestatteten Gebäude regelmäßig am Grundschulunterricht teilzunehmen. Bei der Projetkumsetzung werden die Gemeinschaften stets mit einbezogen: Sie beteiligen sich an der Bereitstellung der Arbeitskräfte und des lokalen Baumaterials. Außerdem setzen sich die Eltern zusammen mit den Lehrern für einen qualifizierten Unterricht und die Erhaltung und Pflege der schulischen Infrastruktur ein. Bei der Planung der Grundschulen orientiert man sich an gängigen regionalen Modellen. Die Gebäude bestehen aus Baumaterialien wie Zement, Sand und Stein, sind resistent gegen Regen und Wind und sehr hell. Alle Baumaterialien kommen aus Bolivien und werden, je nach Preis und Verfügbarkeit, lokal beschafft.

Desweiteren soll durch den Bau eines Kindergartens die Betreuung von bis zu 50 Vorschulkindern gewährleistet werden. Dort erhalten die Kinder Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die Betreuung ist auf die ganzheitliche Entwicklung der Kinder ausgerichtet. Sie werden in ihren psychomotorischen, intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten gefördert und ihre Gesundheit wird durch eine ausgewogene Ernährung gestärkt. Neben den Betreuern ist die freiwillige Mitarbeit der Eltern im Kindergarten vorgesehen. So sind sie und die Gemeinschaft stets an dem Projekt beteiligt. Von einer Betreuung der Kleinkinder profitiert die ganze Familie: Eltern können arbeiten und Geschwister in die Schule gehen. Darüber hinaus soll der Kindergarten auch als Ort für Fortbildungen und Informationsveranstaltungen dienen. 


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