Flutkatastrophe Pakistan

Ein Hilfsprojekt von „Ärzte der Welt e. V.“ (R. Bücker) in Khyber-Pakhtunkhwa, Pakistan

100 % finanziert

R. Bücker (verantwortlich)

R. Bücker
Die Vereinten Nationen schätzen die Lage als sehr dramatisch ein: Mehr Menschen als bei dem Tsunami 2004, dem Erdbeben in Kaschmir 2005 und dem Erdbeben in Haiti vor ein paar Monaten zusammen, sind durch die Überschwemmungen betroffen. Insgesamt spricht die UN von 20 Millionen Menschen, darunter ein Großteil Kinder. Ganze Dörfer wurden durch die Flut zerstört, mehr als 1.600 Menschen starben bisher.

Es ist die größte Flutkatastrophe seit 1929: Nach den schweren Monsunfällen sind viele Flüsse über die Ufer getreten. Das Land wurde weiträumig überflutet und in der Folge sind viele Landesteile nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten. Das Nachbarland Indien ist mittlerweile auch schon betroffen.

Ärzte der Welt hilft den Betroffenen: Im Nordwesten, in der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, einer Region in der Ärzte der Welt schon vor der Katastrophe im Einsatz war, leisten unsere Teams akute Soforthilfe. Durch den flutbedingten Ausbruch von vielen Krankheiten und Seuchen, wie z.B. Typhus, drohen nun in der folgenden Zeit weitere Todesopfer.

Die Flut bereitet sich immer weiter nach Süden in die bevölkerungsreichen Provinzen aus - mehr und mehr Regionen werden damit zu Katastrophengebieten. Insgesamt zieht sich das Überschwemmungsgebiet jetzt in einer Größe von mehr als 1.000 Kilometer durch Pakistan.

Der Transport der Hilfsgüter wird jedoch durch die überschwemmten Straßen sehr erschwert. In vielen Gebieten warten die Menschen immer noch vergebens auf Hilfe. Da die Regenzeit erst begonnen hat, ist auch keine Besserung in Sicht. Die Menschen vor Ort kämpfen ums Überleben und um ihre Lebensgrundlage. Besonders betroffen sind Kinder, da sie viel anfälliger für Krankheiten sind. Es gibt bereits einige Fälle von Typhus. Zahllose Menschen flüchten aus den Krisengebieten; jedoch ist das nicht einfach, denn die Hauptverkehrsrouten im Land sind ebenfalls durch die Fluten unpassierbar.

Der Bedarf für humanitäre Nothilfe wird auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt. Weiterhin sprechen Experten von mehreren Milliarden Dollar um im Anschluss die Infrastruktur wiederaufzubauen.

Helfen Sie den Flutopfern, vor allem den Frauen und Kindern, die oft am schwersten von der Katastrophe betroffen sind, mit einer Spende.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Für Ihre Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung!

Ärzte der Welt in Pakistan:
• Seit 1996: Projekt zur Basisgesundheitsversorgung, speziell für Mütter und Kinder
• Seit 2004: Projekt zur Unterstützung von Opfern häuslicher Gewalt
• 2005 und 2006: Sofort- und Wiederaufbauhilfe nach einem verheerenden Erdbeben
• Seit 2009: Projekt zur Basisgesundheitsversorgung für Flüchtlinge in Folge der Kämpfe im Nordwesten des Landes.

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Unternehmenspartner:

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Ort: Khyber-Pakhtunkhwa, Pakistan

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Informationen zum Projekt:

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