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Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung, Mikrokredite in Kagondo, Tansania

Bukoba, Tansania

Hilfe zur Selbsthilfe durch Bildung, Mikrokredite in Kagondo, Tansania

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Projekt "Hilfe zur Selbsthilfe" in Form von Schulbildung (Stipendien, Schuluniformen, Schulmaterialien), Fortbildungsseminare und Mikrokrediten. Vor Ort in Kagongo, Tansania sind die Kagongo Youth Group und Justus Magongo die Partner von Action Five.

S. Oberschelp von Action5 FreiburgNachricht schreiben

Beschreibung des Projekts
Der Kontakt zwischen Action Five und unserem Projekt in Tansania besteht bereits seit 2005. Der Vorsitzende der örtlichen Jugendgruppen, Justus Magongo, hatte sich an seinen deutschen Freund Mattis Hahn gewandt und ihn gebeten, sich nach einem Verein umzuschauen, der ein von den Jugendlichen geplantes Projekt finanziell unterstützen könne. Im Rahmen dieser Suche stieß Mattis, der Justus und das Projektgebiet durch ein Praktikum in der tansanischen NGO Kadetfu sehr gut kannte, auf Action Five.
Seitdem steht der Verein in regelmäßigem Kontakt mit Justus, um das Projekt weiter zu fördern.

In der Region Kagondo herrschen allgemeine Armut und eine schlechte Bildungssituation. Die geringen beruflichen Perspektiven schließen den Kreis von Armut und Bildungsmangel, so dass die ökonomischen Aktivitäten sich fast ausschließlich auf die Subsistenzwirtschaft begrenzen. Die gesundheitliche Situation ist durch die HIV-Rate von 6 % ebenfalls problematisch und hat weitreichende Folgen.


Die Projektziele
Die Kagondo Youth Group (KYG) kümmert sich mit Justust Magongo um besonders bedürftige Kinder und Jugendliche insbesondere durch die Verbesserung der Bildungssituation mit dem Zugang zur Schule. Des Weiteren werden Geschäftsideen verschiedener Jugendgruppen finanziell unterstützt, welche auf Dauer ein eigenes Einkommen generieren sollen. Unterstützend werden Seminare angeboten, die Jugendliche in wichtigen Grundkompetenzen ausbilden.


Was wurde seit Beginn der Kooperation schon erreicht?
Bisher konnten für knapp 1500 bedürftige Schüler verschiedener Grundschulen in der Region Kagondo Schuluniformen finanziert und damit der Zugang zur Schule gewährleistet werden. Für etwa 100 Schüler der Sekundarschulen konnten Schulgebühren übernommen werden, so dass jenen bis zu ihrem Schulabschluss keine finanzielle Hürde im Weg steht. Für Jugendliche konnten bisher zahlreiche Fortbildungsseminare über Themen wie organische Landwirtschaft, Betriebswirtschaft und HIV/AIDS-Prävention organisiert werden. Davon konnten bisher über 100 Jugendliche profitieren. Die Jugendlichen, welche in Jugendgruppen organisiert sind, konnten ihr erlerntes Wissen zugleich im Rahmen eigener Geschäftsideen anwenden. Die Realisierung ihrer Geschäftsideen wurde mit einer Anschubfinanzierung gefördert und sollte sich durch das eigene Einkommen auf Dauer selbst tragen.


Wie steht aktuell an? Was sind die Aussichten?
Neben dem einen großen Fokus der Schulbildung, kam zuletzt das Engagement für ein weiteres Fortbildungsseminar zustande: Aufgrund der der Stigmatisierung von Mädchen im Zusammenhang mit ihrer Menstruation, entstand die Idee eines Aufklärungsunterrichts, um der Tabuisierung des Themas entgegenzuwirken. In diesem Rahmen sollen die jungen Frauen auch zum Thema Geschlechtskrankheiten aufgeklärt und für Schwangerschaftszeichen sensibilisiert werden.