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Brot, Bildung und Bäume für Straßenkinder in Awassa, Äthiopien

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Das Kinderdorf Awassa bietet Waisenkindern in Äthiopien unter dem Motto "Brot, Bildung und Bäume" ein ganzheitliches Zuhause. Neben der Unterkunft, Betreuung, Verpflegung und Bildung beinhaltet das Projekt den bewussten Umgang mit der Umwelt.

Linda M. von Dritte Welt und Umwelt e.V.Nachricht schreiben

Das Kinderdorf Awassa bietet Waisenkindern in Äthiopien unter dem Motto "Brot, Bildung und Bäume" ein ganzheitliches Zuhause. Neben der Unterkunft, Betreuung, Verpflegung und Bildung beinhaltet das Projekt den bewussten Umgang mit der Umwelt.

Entstehung des Projektes:
Erschüttert von dem Elend äthiopischer Straßenkinder richtete in der Mitte der 1990er Jahre die äthiopische Krankenschwester Sennait Bekele zusammen mit ihrer Schwester Aster Bekele-Dabels in Awassa eine Anlaufstelle für gefährdete Kinder und Jugendliche ein. Unter einer provisorischen Plane versorgten die Schwestern, durch Bürgerkrieg, HIV/Aids oder andere Umstände zu Waisen gewordene Straßenkinder notdürftig mit Speisen, und täglich wurden es mehr.

Bei seinen Reisen durch Äthiopien erfuhr der Beverunger Arzt Dr. Hermann Hunzinger von diesem Projekt und entschloss sich, fortan Spendengelder für diese Anlaufstelle in Awassa zu sammeln. Die unterernährten Straßenkinder, von denen einige an schweren Erkrankungen litten, benötigten eine sofortige medizinische Versorgung, Kleidung und regelmäßige Speisen. Aus der Plane wurde erst einmal ein Zelt, das die Kinder voller Dankbarkeit „Hermanns Restaurant“ nannten.

Mit der Unterstützung des in Beverungen/ Weserbergland (NRW) angesiedelten Vereins „Dritte Welt und Umwelt e. V.“ gelang es seit 1998, sukzessive die Planung eines Kinderdorfes voran zu treiben. Für die Koordinierung in Äthiopien bot es sich an, mit einer unabhängigen Dachorganisation zusammen zu arbeiten: Aster Bekele Dabels, Dr. Hermann Hunzinger und der für das Projekt hinzugewonnene amerikanische Filmregisseur David Schein entschieden sich SOS Enfants Ethiopie hinzuzuziehen sowie mit Vertretern der südäthiopischen Regierung zu kooperieren. Die 1987 von den Franzosen Yves und Jacqueline Ferez gegründete nicht staatliche, non-governmental Organisation (NGO) SOS Enfants Ethiopie, mit Sitz in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, betreut in verschiedenen afrikanischen Ländern mehrere Waisenhäuser vor allem für Kleinkinder. Mittlerweile gehört SOS Enfants Ethiopie zu den wenigen von der äthiopischen Regierung geduldeten NGOs.

Mit der Beihilfe zweier weiterer Vereinsgründungen in Freiburg und Chicago seit 1999 konnten durch ein nun größeres Spendenaufkommen sukzessive feste Unterkünfte für zunächst 40 Kinder im landesüblichen Rundbaustil (Tukul) gebaut werden.

Akrobatik, Tanz, Musizieren aber auch Fußball sind im Kinderdorf die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen und helfen den Waisen dabei, Traumatisierungen zu lösen und Lebensfreude zu entwickeln.

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