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Sozialpädagogische Assistenz im Kinderheim "Hogar del Menor" - Bolivien

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Als sozialpädagogische Assistenz in einem Kinderheim in Sucre werde ich eine kompetente Unterstützung für die Mitarbeiter im Heim darstellen, den Kindern in allen möglichen Anforderungen beistehen und den Haushalt selbstständig bewältigen.

Mareike S. von DRK in Hessen Volunta gGmbHNachricht schreiben

Ab August diesen Jahres werde ich in Surcre (Bolivien) in einem Kinderheim mitarbeiten.
Ich möchte einen bleibenden positiven Eindruck bei den Jungs im Kinderheim hinterlassen – sodass sie mich nicht so schnell wieder vergessen. Erreichen möchte ich dies durch viele schöne, aufregende und auch alltägliche gemeinsame Erlebnisse, die u.a. eine Basis für eine vertraute und tragfähige Beziehung darstellen.
Es geht mir darum von den Kindern zu lernen und an ihnen und den Herausforderungen, die sie (oder die Mitarbeiter) an mich stellen, zu wachsen.
Selbstverständlich möchte ich eine kompetente Unterstützung für die Mitarbeiter im Heim darstellen, auf die sie nicht so schnell wieder verzichten mögen. Ich werde gerne mit den Kindern Zeit verbringen und sie in allen möglichen Anforderungen unterstützen, aber auch Aufgaben im Haushalt selbstständig bewältigen.

Ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland ist zudem eine komplett andere Erfahrung, als die Schüleraustausche, die ich bis jetzt erlebt habe. Und ich bin so weit, diese neue Herausforderung anzunehmen. Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich richtig arbeiten. Kein „Einmal-die-Woche-Job“ neben der Schule, sondern mit voller Leidenschaft meiner mir zugetragenen Arbeit nachgehen. Zu 100 Prozent bei der Sache sein, und den Schwerpunkt darauf legen, anderen Menschen, Kindern, zu helfen und für sie da zu sein. Unterstützung und Schutz bieten, Verantwortung nicht nur für mich selbst, sondern auch für die Menschen in meiner Umgebung und deren Zukunft zu übernehmen.

Ich weiß, dass das Erlernen der Sprache ein notwendiges Kriterium der Integration in ein anderes Land ist. Die Sprache ist der Schlüssel zur Kultur, zu den Menschen. Das Eis wird gebrochen, Barrieren werden aufgelöst.
Die Menschen sehen, wie sehr man sich bemüht, sich anzupassen und zu kommunizieren. Allein der Versuch zählt. Und wird auch wertgeschätzt.

Ich habe es schon immer geliebt, mit vollem „Elan“ meinem Organisationstalent nachzugehen, anderen Menschen Lasten abzunehmen, aber selbst nicht belastet zu werden sondern Positives daraus zu ziehen. Zuvor war das Organisieren immer nur eine Nebenbeschäftigung, doch zum ersten Mal wird dies nun zum wesentlichen Bestandteil meiner Arbeit werden. Endlich werde ich all meine Leidenschaft in ein Projekt stecken, denn ich weiß, dass ich es kann – ich hatte bis jetzt einfach noch nicht die Möglichkeit es zu zeigen.

Ich freue mich auf ein Jahr voller unvergesslicher Erlebnisse und Erfahrungen. Auf ein Jahr, in dem ich mit Menschen nicht nur arbeiten werde, sondern diese Arbeit als Teil meiner Selbst verstehen werde. Auf ein Jahr, in dem ich mit einer Selbstverständlichkeit meiner Aufgabe nachgehen werde, sodass ich den Menschen in meiner Umgebung nicht das Gefühl geben werde, als wären sie eine Belastung oder Verpflichtung für mich, sondern das Gefühl des gegenseitigen Brauchens und Wollens.
Ich freue mich darauf, Weltbürger zu werden. Weltbürger zu sein.

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