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Wir helfen. Als beste Freundinnen

Berlin, Deutschland

Wir helfen. Als beste Freundinnen

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Alia, Akile, Arzu, Atifa, Emine, Hatice Gül, Suhair, Wafika und Yoserita leisten wichtige Arbeit. Sie unterstützen Familien, die aus anderen Ländern zugewandert sind und sonst kaum zu erreichen wären, beim Zurechtfinden im Berliner Lebensalltag.

I. Rieck von Kulturen im Kiez e. V.Nachricht schreiben

"Ich bin glücklich, wenn ihr glücklich seid." Diesen Satz schreibt Alia per WhatsApp an ihre Kolleginnen. Die Frauen arbeiten beim Verein Kulturen im Kiez, z. T. seit über fünf Jahren. In dieser Zeit sind sie beste Freundinnen geworden - sowohl untereinander als auch für andere Frauen und deren Familien, die sie als als Kultur- und Sprachmittlerin unterstützen.

Alia, Abeir, Akile, Amina, Arzu, Ayshe, Canet, Emine, Fatme, Nahed, Reazan, Rima, Rana, Suhair, Wafika und Yoserita leisten im Wedding wichtige Integrationsarbeit. Sie unterstützen Familien, die aus anderen Ländern zugewandert sind und sonst kaum zu erreichen wären, beim Zurechtfinden im neuen deutschen bzw. Berliner Lebensalltag.

Für ihre Arbeit sind die Frauen hervorragend qualifiziert. Ihre Ausbildung umfasst neben Themen der Sprachförderung und Erziehung auch Informationen zu Freizeitangeboten sowie zu Regeldiensten der sozialen Arbeit. Ob Familienberatung, Gesundheitshilfe oder Schwangerenberatung - die Frauen kennen sich bestens aus mit den Angeboten in ihrem Weddinger Kiez. Neben Wissen bringen die Frauen noch etwas anderes Wichtiges mit: Sie haben ähnliche Herkunftsgeschichten wie die Familien, die sie begleiten, und sie sprechen deren Sprachen: Arabisch, Türkisch, Bosnisch, Serbokroatisch, Romanes, Französisch, Kurdisch, Indonesisch. So begegnen die Frauen den Familien mit Empathie und auf Augenhöhe. 

Die Idee niedrigschwelliger Hilfe ist einfach. Die Frauen sind in ihrer Arbeit erfolgreich. 

Und doch ist die Finanzierung ihrer Arbeit immer wieder unsicher, denn als gemeinnütziger Verein verfügen wir über keine Regelfinanzierung. So sind die Arbeitsplätze der Frauen in der Regel über geförderte Maßnahmen finanziert. Das Problem dabei: Die Maßnahmen sind zeitlich begrenzt. In finanziell nicht abgesicherten Phasen führen die Frauen ihre Arbeit z. T. ehrenamtlich weiter. Um ihre Arbeitsplätze und damit ihre wichtige Integrationsarbeit verlässlich zu sichern, sind wir regelmäßig auf Unterstützung und Spenden angewiesen. 

Das Foto ist entstanden während des Projektes "It will be!" der Video- und Installationskünstlerin Mathilde ter Heijne (www.itwillbe.org)
(Foto: Monica Dovarch)