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Beendet Digitaler Richtfunk für den Katastrophenschutz des BRK Ingolstadt

Ingolstadt, Deutschland

Beendet Digitaler Richtfunk für den Katastrophenschutz des BRK Ingolstadt

Ingolstadt, Deutschland

Der Fachdienst Information und Kommunikation des BRK Kreisverbands Ingolstadt sucht Spenden für sein Projekt "Digitaler Richtfunk im Katastrophenschutz".

J. Reuthlinger von Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Ingolstadt | 
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Über das Projekt

Der Katastrophenschutz, bestehend aus Einheiten der Hilfsorganisationen, spielt bei der Errichtung und dem Betrieb von ausfallsicheren Kommunikationsinfrastrukturen in vielen Einsatzlagen heute schon eine wichtige Rolle. Informations- und Kommunikations-einheiten (IuK), wie die des BRK Kreisverband Ingolstadt, kommen dabei maßgeblich bei unvorhersehbaren und ausgedehnten Großschadenslagen oder Naturkatastrophen zum Einsatz.

Eine der größten Herausforderungen in solch komplexen Einsatzlagen besteht darin, leistungsfähige digitale Datenübertragungswege ausfallsicher zu errichten und zu betreiben, so dass Einsatzleitungen und Stäbe jederzeit einen Überblick über wichtige Ereignisse erhalten können. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass bei solchen Lagen – egal ob durch natürliche oder terroristische Ursachen – als erstes die öffentlichen Mobilfunknetze, auf welche die Katastrophenschutzeinheiten bislang im Kontext digitaler Vernetzung angewiesen sind, überlastet werden und ggf. sogar gänzlich ausfallen. Darüber hinaus nutzen Einheiten immer häufiger serverbasierte Einsatzleitsysteme, um verschiedene, räumlich weit voneinander getrennte Ein-satzabschnitte miteinander zu vernetzen. Durch diese Vernetzung werden Informationen zentral gebündelt und der gesamte Einsatz deutlich besser beherrschbar, insbesondere dann, wenn Ressourcen knapp sind.

Betrachtet man die aktuelle Situation, so stellt man schnell fest, dass IuK-Einheiten für die digitale Vernetzung heute fast ausschließlich auf öffentliche Mobilfunknetze zurückgreifen müssen, die als nicht ausfallsicher einzustufen sind und die Durchhaltefähigkeit, sowie Handlungsoptionen stark einschränken. Auf Grund dieser Tatsache begann der Fachdienst IuK des BRK Kreisverband Ingolstadt sich mit ausfallsicheren und praktikablen IuK-Technologien zu beschäftigen, mit denen sich die oben genannten Risiken minimieren lassen.

Dabei wurde schnell deutlich, dass leistungsfähige Richt-WLAN Technologie für diese Zwecke geeignet ist. Mit Hilfe von moderner Hochfrequenz-Technik können heutzutage IP-basierte Point-to-Point- / Point-to-Multipoint- oder gar Backbone-Datennetze über bis zu ~ 200km Distanz bei optimalen Verhältnissen aufgebaut werden, welche unabhängig von öffentlichen Netzen sind und so die nötige Ausfallsicherheit garantieren können. Die verfügbaren Komponenten, welche für den Outdoor-Einsatz konzeptioniert und geeignet sind, verwenden die 2,4 GHz und/oder 5 GHz Bänder der gültigen WLAN-Standards. Prinzipiell sind hier zwar Sichtverbindungen notwendig, da die Funkwellen bei solchen Distanzen dem Prinzip der quasioptischen Ausbreitung unterliegen. Allerdings lassen sich diese Sichtverbindungen beispielsweise durch stark erhöhte Positionen wie Kirch- oder Fernsehtürme gut realisieren.

Die dazu benötigte Hardware wird von Herstellern wie Ubiquiti Networks, Inc. vertrieben und liegt preislich zwischen unter 100€ (≤ 20km Reichweite) und bis zu über 1.000€ (≤ 200km Reichweite) pro Gerät.
Zuletzt aktualisiert am 18. September 2020