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Mein Schulgartenprojekt - für eine bewusstere, nachhaltige Ernährung

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Auf dass in Kindern die Lust am Gärtnern wieder aufkeimt, aus der in der Folge Ideen für eine in der Zukunft tragfähige Ernährungsweise erwachsen können.

A. Sauer von Verein der Ehemaligen Eltern und Freunde der LiebfNachricht schreiben

Wofür?
Um unser langfristig angesetztes Schulgartenprojekt an der Liebfrauenschule Oldenburg endlich realisieren zu können fehlen uns noch finanzielle Mittel, z.B. für den Bau eines Hochbeetes mit einem Frühbeetaufsatz.

Welches Konzept?
Wir, Markus Schnötke (Fachgruppenleiter Biologie und Chemie) und Anne Sauer (Masterstudentin der Carl-von-Ossietzky Universität) wollen Schülerinnen und Schülern wieder mehr Möglichkeiten einräumen, direkte Erfahrungen in der Natur zu sammeln und sich unseren Lebensgrundlagen wieder zu nähern. Der Start in das langfristig angelegte Projekt erfolgt mit dem von Frau Sauer im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelten Konzept zur nachhaltigen Ernährung. Weiterhin soll der Schulgarten in den naturwissenschaftlichen Unterricht integriert werden, um z.B. das Keimen und Wachsen von Pflanzen über längere Zeit zu beobachten und Experimente mit Pflanzen durchzuführen.
Die Hauptintention des Startprojekts ist es, die Kinder an die Hand zu nehmen und mit ihnen gemeinsam das Gefühl für einen gesunden Rhythmus des Gebens und Nehmens zwischen dem kultivierten Menschen und der natürlichen Umwelt zurückgewinnen. In der Hoffnung, dass in ihnen die Lust am Gärtnern wieder aufkeimt, aus der in der Folge Ideen für eine in der Zukunft tragfähige Ernährungsweise erwachsen können, hat Frau Sauer folgende Aktivitäten geplant: Gemeinsam sollen Hochbeete gebaut und diverse Gemüsepflanzen gesät, pikiert und ausgepflanzt werden. Die erfolgreiche Ernte soll sodann mit einem Erntefest beschlossen werden, bei dem eine von den Kindern gewählte Mahlzeit gekocht wird, die die Kriterien einer nachhaltigen Ernährung (saisonal, regional, biologisch erzeugt,…) erfüllt. In der Zwischenzeit findet eine Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensmittelverschwendung statt, dem entgegenwirkende Initiativen wie Foodsharing, werden eingeladen, der Schulhof wird mit Moos-Graffitis verschönert, Mittel der Bodenbearbeitung thematisiert und Landwirte auf dem Markt interviewt.

Warum das Ganze?
Werbeslogans großer Lebensmittelketten finden schnell den Weg in unsere Köpfe. So wird auch uns Erwachsenen geradezu eingehämmert: „Wenn's mal wieder länger dauert: Schnapp dir 'nen Snickers“. Hauptsache es schmeckt, denn „Geschmack ist King“.
Dies erscheint symptomatisch für eine Gesellschaft, in der die Prioritäten auf der schnellen Verfügbarkeit und dem vordergründigen Geschmack allein liegen. Geschmackloser kann man seine Kunden nicht in die Irre führen und sie weiter von der Natur und ihren „Mitteln zum Leben“ entfernen. Ehrlicher kommt da fast Mc Donalds Spruch: „Kann Spuren von gutem Gewissen enthalten“ daher, suggeriert er, dass es mindestens genauso viel anzuzweifeln gibt.
Kinder sind für obige Werbekampagnen besonders empfänglich. Umso wichtiger erscheint eine frühe, kritische Auseinandersetzung mit einem System, das aus den Fugen geraten ist. Die nachwachsende Generation wird eine Antwort darauf finden müssen, wie sie sich ernähren möchte...

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