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Junge Menschen nach psychischen Krisen wieder in Arbeit/Ausbildung bringen

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Organic Village, eine gemeinnützige Initiative, die Menschen nach psychischen Krisen, unbürokratisch niederschwellig ein gesundes, inklusives Arbeitsfeld bietet. Ziel ist Stabilisierung und Eingliederung in Arbeitsmarkt und Ausbildung.

A. Hohenthal von Organic Village gemeinnützige GmbHNachricht schreiben

Organic Village ist eine gemeinnützige Initiative, die Menschen nach psychischen Krisen, die offiziell als ’nicht-werkstattfähig‘ gelten unbürokratisch-niederschwellig ein gesundes, inklusives Arbeitsfeld bietet.

Ziel ist die Stabilisierung und schließlich die (Wieder-) Eingliederung der psychoseerfahrenen Klienten in Ausbildung und/oder in den ersten Arbeitsmarkt.

Bei den Klienten geht es um junge Erwachsene, die durch seelisch-psychische Krisen gegangen sind und die das Organic Village Projekt gerne begleiten und unterstützen möchten.

Psychoserfahrene Menschen, die ‚frisch’ aus Psychiatrien (als sogenannt ‚geheilt’) entlassen werden sind in der Regel nicht unmittelbar in der Lage eine Arbeitsstelle im ‚ersten Arbeitsmarkt’ zu bekleiden oder eine Ausbildung zu beginnen.

‚Wir können eine Heilung nicht erzwingen…aber wir können eine Umgebung schaffen, die Heilung begünstigt…’ (Eugen Bleuler, Begründer der modernen Psychiatrie)

Ein weiterer Grundgedanke des Organic Village Projekts ist, dass wir Psychosen im Grundsatz nicht als ‚Krankheit’ qualifizieren sondern als eine Möglichkeit des menschlichen Geistes, um – aus welchen Gründen auch immer – eine individuelle Lösung für eine Lebenssituation zu suchen, die in der Vergangenheit aus subjektiver Sicht anders nicht mehr auszuhalten war.

Wir glauben, dass eine Verbesserung bis hin zur kompletten Ausheilung immer möglich ist. Solange die Menschen leben gibt es Hoffnung. Es gibt immer wieder Heilungsverläufe auch nach vielen Jahren psychotischer Episoden.

Wir glauben an die heilende Wirkung von Handarbeit, handwerklicher Arbeit und – soweit wie möglich – Arbeiten in der freien Natur.

‚Heilung entsteht dort, wo Himmel und Erde sich berühren…’ (buddhistischer Heilungsgrundsatz)

Dabei sind wir inspiriert von der ganzheitlichen Sichtweise psychotischen Geschehens und ihrer Gesundung des amerikanischen Psychiaters Edward Podvoll (1936-2003), der Psychose nicht als Krankheit betrachtete, sondern als spirituellen Entwicklungsschritt und mit seiner ‚Windhorse-House-Bewegung’ große therapeutische Erfolge erzielen konnte.

Edward Podvolls Windhorse-Konzept ging von der ‚grundlegenden geistigen Gesundheit’ („basicsanity“) jedes Menschen aus. Gemeint ist, dass alle Menschen zu jeder Zeit das Potential geistig klarer Momente haben. Ist ein Mensch auch noch so psychotische, verwirrt oder ängstlich – das Auftauchen und Aufwachen aus diesem Zustand ist jederzeit möglich!Darüberhinaus geht das Windhorse-Konzept davon aus, dass ein an einer Psychose erkrankter Mensch zur Gesundung eine Umgebung braucht, die ihn als ganzen Menschen wahrnimmt und ihn nicht nur auf eine Krankheitsbehandlung beschränkt. Eine heilsame Umgebung mit möglichst vielen ‚gesunden’ Personen ist charakterisiert durch Menschen, die kontinuierliche Beziehung anbieten und mitfühlende, freundliche sowie klare Begegnungen ermöglichen. So entsteht ein Raum, in dem das wiederkehrende ‚Aufwachen’ aus

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