360 Grad Hilfe für Strassenkatzen in Fuerteventura

Ein Hilfsprojekt von „EL CAPITÁN animal project e.V.“ (M. Kirschsieper) in Fuerteventura, Spanien

96 % finanziert

M. Kirschsieper (verantwortlich)

M. Kirschsieper
Ein Katzenleben auf Fuerteventura ist kein Zuckerschlecken. Ständig suchen die Tiere nach Futter und dem so lebensnotwendigen Wasser. Es gibt keine natürlichen Wasservorkommen auf der Insel, keinen Bach, keinen See, so gut wie keinen Regen.

Also sucht der durstige Streuner aus Selbsterhaltungstrieb die Hotelanlagen auf. Dort trinken sie dann das verchlorte Poolwasser oder nutzen die kleinen Pfützen abgestandenen Wassers aus den zahlreichen Bewässerungsschläuchen.

Tierliebe Touristen erbarmen sich der bettelnden Streuner. Sie füttern gewürzte Speisen vom Buffet nachdem die Streuner "artig Männchen" gemacht haben. Der Durst wird größer, Wasser wird nicht gereicht. Die Hotels ärgern sich maßlos über die "Spuren von Essensresten", die sich durch die Hotelanlagen ziehen und über die sich in der Folge Heerscharen von Ameisen und Kakerlaken hermachen. Über diese Missstände beschweren sich dann wiederum die Touristen bei der Hotelleitung und natürlich sind am Ende die Katzen schuld.

Die Streuner erleiden Misshandlungen und/oder werden grausam getötet. Ihr Nachwuchs hat kaum Überlebenschance, ist krank und stirbt früh. Weil die Natur die Art erhalten will, vermehren sich die Tiere nahezu ungebremst.

EL CAPITÁN animal project e.V. setzt mit seiner Hilfe an der Wurzel an und kastriert mit Hilfe lokaler Tierärzte ganzjährig die Strassenkatzen. Die Kastrationen sowie weitere medizinische Behandlungen stemmt unser kleiner Verein allein durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Auch kranke und unverfallte Tiere bekommen sofortige medizinische Hilfe.

Nur für einen geringen Teil der Katzen suchen wir ein dauerhaftes Zuhause in Deutschland oder den angrenzenden Ländern gesucht. Dieses sind meist kranke, behinderte oder gefährdete Tiere. Der Großteil der Katzen verbleibt in seinem Lebensraum, sofern dieser sicher ist und die Fütterung der Tiere sichergestellt ist. Denn Ziel ist nicht die Umschichtung des "Katzenproblems", sondern dessen Lösung vor Ort.

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Ort: Fuerteventura, Spanien

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Informationen zum Projekt:

Fragen an M. Kirschsieper (verantwortlich):

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