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TABU eV International Kinderschutz gegen Genitalverstümmelung / FGM

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Ursula B. von TABU e.V. Wir schützen kleine WüstenblumenNachricht schreiben


Kenia wird von vielen Europäern als Land mit Traumstränden und Naturreservaten mit wilden Tieren wahrgenommen.
Kenia ist aber auch ein Land, in dem die Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation – FGM) an Mädchen eine sehr lange Tradition hat. Fast alle Ethnien unterschiedlichen Glaubens praktizieren in Kenia dieses grausame Ritual.

Im Jahr 2001 gründeten wir den gemeinnützigen Verein TABU mit dem Ziel, durch Öffentlichkeitsarbeit und eine spezielle Projektunterstützung in Afrika dazu beizutragen, diese Form ritualisierter Gewalt zu stoppen, die auch mit der Zwangsverheiratung minderjähriger Mädchen verbunden ist.

WIR SCHÜTZEN KLEINE WÜSTENBLUMEN

In der Region Kasigau in Kenia gründeten wir zusammen mit der aktiven Frauenselbsthilfeorganisation CAFGEM (Centre against FGM) zunächst einen Kindergarten, um durch Aufklärung die Eltern der Vorschulmädchen davon abzubringen, der schädlichen Tradition zu folgen. Der Bau einer Schule war der nächste Schritt, dieses Ziel zu erreichen. Diese Bildungseinrichtung von CAFGEM in Kasigau war die erste Schule in Afrika mit dem weithin sichtbar aufgebrachten Motto "Elimu bila Ukeketaji" - No Mutilation but Education! - Bildung statt Verstümmelung!

Nach jahrelanger Aufklärungsarbeit wird FGM in den meisten Siedlungen dieser Region nachweislich nicht mehr praktiziert. Das bedeutet Kinderschutz für tausende Mädchen. Sorgen machen uns nur die Maasai, die zum Teil noch an dieser Tradition festhalten. Ihre Dörfer liegen von den Schulen in Kasigau so weit entfernt, das der Weg für Vorschulkinder nicht zu bewältigen ist. Seit Anfang 2015 haben wir deshalb einen Kindergarten direkt in einem zentralen Maasai-Dorf gegründet. Eine Kindergärtnerin wurde von CAFGEM eingestellt.

TABU e.V. übernimmt die Lohnkosten und die Ausgaben für das Schulmaterial. Untergebracht ist der Kindergarten noch in einer behelfsmäßigen Lehmhütte, die abends auch als Kirche dient; das ist kein Dauerzustand. Ein solides Gebäude mit einer neu verlegten Wasserzufuhr für eine verbesserte Hygiene soll hier Abhilfe schaffen, denn viele der landesüblichen Infektionskrankheiten basieren auf mangelnder Hygiene. Mit einem neuen Kindergarten wird auch die Aufklärung zur Reproduktiven Gesundheit der erwachsenen Maasai hier noch effektiver durchgeführt.

Um diesen Kindergarten weiter auszubauen und auch die hier lebenden Maasai nachhaltig zu überzeugen, die Genitalverstümmelung ihrer Mädchen aufzugeben, brauchen wir Eure Unterstützung.

Mehr zu TABU eV findet Ihr auf unserer Internetseite www.verein-tabu.de

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