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Bildung für Kinder in Tansania

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Im Südwestern Tansanias werden ungefähr 30 Kinder und Jugendliche mit Schulgeldern unterstützt und haben so die Chance auf Bildung, die ihren Begabungen entspricht, aber von der Familie nicht finanziert werden kann.

Sr. Anna-Luisa K. von Vinzentinerinnen von UntermarchtalNachricht schreiben

In Tansania werden Kinder mit etwa 6 Jahren eingeschult. Davor besuchen sie, sofern in ihrer Nähe vorhanden, einen Kindergarten oder zumindest die einjährige Vorschule. Wer in die Schule kommt, besucht zunächst sieben Jahre lang die Volksschule. Nach der siebten Klasse schreiben die Schülerinnen und Schüler staatliche Prüfungen und erwerben so einen Abschluss, der mit dem deutschen Hauptschulabschluss vergleichbar ist. Alle wollen hier gut abschneiden, um anschließend die Sekundarschule, also die weiterführende Schule, besuchen zu können oder wenigstens an eine Berufsschule zu kommen.

Für alle Schulen, an denen man nach der siebten Klasse weiterlernen kann, muss man Schulgeld bezahlen. Der Staat kommt nur für die Volksschulbildung auf. Aber schon die Kosten für ein einziges Kind an der weiterführenden Schule sind oft höher als das, was eine durchschnittliche Familie erwirtschaften kann. Zudem gilt meist: Je besser die Schule und ihr Ruf, desto höher das Schulgeld.
Weil die meisten weiterführenden Schulen als Internate geführt werden, fallen nicht nur für Arbeitsmaterialien und Schuluniformen, sondern oft auch für die täglichen Mahlzeiten und für alltägliche Gebrauchsgegenstände, die an die Schule mitgebracht werden müssen, weitere Kosten an.

Die Vinzentinerinnen bieten Kleinkindern und Kindern im Volksschulalter in verschiedenen Einrichtungen ein Zuhause, so etwa im Kinderdorf Ilunda und im Kinderheim Loreto. Doch wenn die Kinder die siebte Klasse abgeschlossen haben, fühlen sich die Schwestern weiterhin für ihre Schützlinge verantwortlich. Sie möchten ihnen helfen, damit sie auf eigenen Beinen stehen und den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie verdienen können. Sie sollen, je nach ihrer Begabung und ihren Interessen, eine Berufsausbildung absolvieren oder die Sekundarschule besuchen können.

Im Regionalhaus der Vinzentinerinnen in Mbinga ist Sr. Hildegarth für die Sozialarbeit zuständig. Sie schaut Schuljahr für Schuljahr, welche Kinder und Jugendliche ihre Unterstützung am dringendsten benötigen und organisiert die Verteilung der Gelder. Mittlerweile stehen 30 hilfsbedürftige Schülerinnen und Schüler auf der Liste von Sr. Hildegarth und es ist für sie nicht immer einfach, das Schulgeld für alle aufzubringen. Doch sie bemüht sich nach Kräften und mit Ihrem Engagement unterstützen Sie sie dabei. Dann ist die Freude bei den Schülerinnen und Schülern natürlich groß, wenn sie erfahren, dass sie weiter an der Schule teilhaben können.

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