Finanziert INTEGRATION IN ACTION! Filmsommercamp für junge Geflüchtete und Zugereiste

Berlin, Deutschland

Finanziert INTEGRATION IN ACTION! Filmsommercamp für junge Geflüchtete und Zugereiste

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Im Filmsommercamp lernen junge Geflüchtete und Zugereiste, kreativ mit Erlebnissen in der Heimat und auf der Flucht, mit Diskriminierung, Schulschwierigkeiten oder Familienkonflikten umzugehen. Der Austausch schafft Perspektiven und Selbstvertrauen.

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INTEGRATION IN ACTION! – KREATIV MIT IDENTITÄTEN ARBEITEN

Im Filmsommercamp thematisieren junge Geflüchtete und Zugereiste ihre Erlebnisse in der Heimat und auf der Flucht, Diskriminierung, Schulschwierigkeiten oder Familienkonflikte.

In einer kreativen Umgebung lernen die jungen Teilnehmer/innen Selbstbewusstsein und Toleranz: Unsere Medienpädagogin Mervete Bobaj und unser Psychologe Dr. Boris Friele haben einen unvergesslichen Workshop geplant, bei dem bekannte Filmschaffende dem Nachwuchs in intensiver Gruppenarbeit ihr Handwerk näher bringen. Die Jugendlichen erlernen den einfühlsamen und respektvollen Umgang mit Themen wie Diskriminierung, Intoleranz und sozialer Benachteiligung, die auch in ihren Alltag eine große Rolle spielen. Sie schreiben das Drehbuch, schauspielern und führen Regie. Das schafft die Basis für ein Miteinander. Das Sommercamp zeigt nicht nur Perspektiven für ihr weiteres Leben auf, es ist auch ein Ort des Austauschs, des Lernens und der Anerkennung. Mit dem Applaus werden dann die Früchte des Sommercamps geerntet.

SELBSTBEWUSSTSEIN UND SELBSTVERAUEN

“Ich war sehr überrascht, weil ich mich nicht so gut eingeschätzt hätte. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, und ich bin auch sehr begeistert, was meine Kameraden zu dem Film beigetragen haben“, so ein Teilnehmer. „Man wird selbstbewusster, wenn man sich traut vor anderen Menschen einen Film zu produzieren. Man steht gerade da. Ich bin selbstsicherer geworden durch den Film.“ ist das Fazit eines anderen Jugendlichen.

DAS BEHANDLUNGSZENTRUM FÜR FOLTEROPFER E.V. (bzfo)

Seit 1992 bietet das bzfo Überlebenden organisierter staatlicher und (Bürger-)Kriegsgewalt Hilfe bei körperlichen Leiden, seelischen Langzeitschäden und psychosomatischen Störungen. 2015 wurden über 600 Erwachsene, Kinder und Jugendliche behandelt und/oder erhielten beratende Unterstützung. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, der Türkei, Iran, Irak und über 50 weiteren Ländern. 2013 startete unser spezielles multiprofessionelles Akutprogramm für neu eingereiste Geflüchtete, die grundlegende medizinische und psychosoziale Unterstützung sowie Beratung benötigen.

Die Kosten werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von der EU, den Vereinten Nationen und aus Mitteln der gesundheitlichen Regelversorgung sowie von Stiftungen, Unternehmen und privaten Spender/innen getragen.

Seit Mitte 2008 arbeitet das bzfo gemeinsam mit dem Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (zfm), der Überleben – Stiftung für Folteropfer sowie der gemeinnützigen Catania GmbH – Hilfe für traumatisierte Opfer unter der Dachmarke Zentrum ÜBERLEBEN. Das Zentrum bietet ein breites Spektrum von der Rehabilitation bis hin zu sozialer Integration und ermöglicht so gesellschaftliche Teilhabe und eine lebenswerte Zukunft in Menschenwürde.