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Tägliche Verpflegung von 470 Schülern im Kibera Slum

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Mit dieser Spendenaktion wollen wir für über 470 Kinder im Alter von 3-14 Jahren das tägliche Frühstück und Mittagessen an der "Global One Kibera School" finanzieren. Vielen Dank für eure Unterstützung!

O. von Malm von Start Somewhere gemeinnützige GmbHNachricht schreiben

Hallo, ich bin Oliver von Malm, Architekt aus Innsbruck. 2011 kam ich als Student auf einer Weltreise nach Kenia in den Kibera Slum bei Nairobi. Kibera gilt als einer der größten Slums Afrikas. Die UN schätzte 2010 die Gesamtbevölkerung von Kibera auf 500.000 bis 700.000 Einwohner und nannte Bevölkerungsdichten von mehr als 2000 Personen pro ha. Starke Armut prägen die Siedlung und die Verschmutzung durch Abfälle, Abwässer und Fäkalien ist enorm hoch, dementsprechend auch die dadurch verursachte Krankheitsrate. 

In diesem Umfeld traf ich auf engagierte Lehrer, die im Slum zwei Schulen gegründet haben, um den Kindern eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. Diese Lehrer kommen selbst aus dem Slum, unterrichteten dort ohne Gehalt und arbeiteten zusätzlich nachts, um die Kinder in der Schule mit Essen versorgen zu können. Die meisten Familien in Kibera können sich nicht mehr als eine Mahlzeit am Tag leisten Die Motivation dieser Menschen in einem von größter Armut geprägten Lebensumfeld gab mir den Anstoss irgendwo anzufangen: Die Initiative „Start Somewhere“ war geboren. Durch zahlreiche private Spendenaktionen in Innsbruck und München, persönlichen Einsatz vor Ort und die Zusammenarbeit mit zwei weiteren Non-Profit Organisationen konnten seitdem die Bedingungen in den beiden Schulen maßgeblich verbessert werden. 

Dazu gehören ein tägliches Frühstück und Mittagessen, Uniformen und Schulausflüge für die Schüler sowie ein kleines Gehalt und Ausbildung für die Lehrer. Darüber hinaus konnten die Klassenräume ausgestattet und Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Eine der Schulen, das Oloo´s Children Center musste seit 2011 immer wieder saniert und ausgebaut werden, wofür Start Somewhere die Kosten übernommen hat. 

Jede noch so kleine Spende trägt dazu bei, dass wir weiterhin die laufenden Kosten und vor allem die tägliche Verpflegung der Schüler decken und langfristig den Bau der neuen Schule finanzieren zu können. Start Somewhere agiert dabei stets als Non-Profit Organisation. Die Spenden gehen zu 100% an den jeweiligen Zweck. Mit unseren persönlichen Kontakten vor Ort arbeiten wir seit 2011 vertrauensvoll zusammen. Durch regelmäßige Besuche in Kibera überzeugen wir uns selbst von den Entwicklungen vor Ort. 

Eine der Schulen hat von anfangs 40 heute über 300 Schüler und ist damit an die äußersten räumlichen und hygienischen Genzen gelangt. In meiner Architektur-Masterarbeit habe ich ein neues Schulgebäude entworfen. Gemeinsam mit den Slumbewohnern soll die Schule mithilfe von von Spendengeldern gebaut werden. Hierfür gibt es auf betterplace ein eigenes Spendenprojekt: https://www.betterplace-widget.org/projects/48871?l 

Let´s Start Somewhere! 
www.startsomewhere.eu

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