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Rebound - Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten im Kongo

Butembo und Beni, Demokratische Republik Kongo

Rebound - Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten im Kongo

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Rebound ist Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten im Kongo, die dort häufig als Minderjährige entführt, auf brutale Weise gefügig gemacht und als Kindersoldaten und Sexsklaven missbraucht werden.

M. Schuller von World Vision Deutschland e.V.Nachricht schreiben

Mit dem Missbrauch von Kindern als Soldaten zeigt der Krieg in der Demokratischen Republik Kongo sein hässlichstes Gesicht. Seit Jahren bekämpfen sich im Osten des Landes verschiedene Rebellengruppen und die kongolesischen Streitkräfte. Dabei schrecken die Kriegsherren nicht von der Rekrutierung von Mädchen und Jungen zurück. Minderjährige werden entführt, auf brutale Weise gefügig gemacht und als Kindersoldaten und Sexsklaven missbraucht.

Das Projekt Rebound ist ein Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten, Kinderprostituierte und vom Krieg betroffene Jugendliche. In speziell errichteten Ausbildungszentren bekommen diese Jugendlichen eine zweite Chance für ihre Zukunft. Die meisten dieser Kinder waren jahrelang in Gefangenschaft und konnten nie eine Schule besuchen. Bei Rebound bekommen sie eine Berufsausbildung, verbunden mit psychosozialer Betreuung und der Unterbringung in Gastfamilien, um so wieder einen Halt im Leben zu bekommen. Neben Sportkursen und der medizinischen Betreuung finden außerdem noch Versöhnungsprojekte statt, um das Erlebte besser verarbeiten zu können.

Die Jugendlichen können wählen zwischen den Ausbildungszweigen zum Tischler, Schreiner, Friseur, Automechaniker, Schuhmacher oder zur Schneiderin. Nach dem Abschluss ihrer einjährigen Ausbildung bekommen die Jugendlichen ein Starterkit, um sich selbstständig machen zu können und in ihrem erlernten Beruf Fuß fassen zu können. Aber auch nach ihrem Abschluss werden sie von den World Vision Mitarbeitern weiterhin betreut und beraten und dürfen weiterhin an den Traumatherapien teilnehmen.

"Rebound" ist ein Begriff aus dem Basketball und bedeutet das Fangen des Balls nach einem missglückten Korbwurf - der Spieler bekommt einen zweiten Versuch um doch noch einen "Korb" zu werfen. Dieses Sinnbild prägt die Arbeit von World Vision mit Kindern und Jugendlichen, die durch dieses Projekt eine zweite Chance bekommen und aufgefangen werden.
Der Musiker Wolfgang Niedecken macht sich gemeinsam mit World Vision seit vielen Jahren für das Projekt Rebound, zuerst in Norduganda und seit 2011 im Ostkongo, stark. Jedes Jahr besucht er die Kinder vor Ort und berichtet auch auf seinen Konzerten über das Projekt. Für dieses Engagement wurde der BAP- Frontmann im Februar 2013 von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

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