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Schenke jugendlichen Flüchtlingen Geborgenheit

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Täglich erreichen jugendliche Flüchtlinge ohne ihre Familien Hamburg. Sie bleiben häufig allein mit ihrer Angst vor der Zukunft und mit der Sehnsucht nach ihren Familien. Das Jugendhaus am Alsterdorfer Markt gibt ihnen Geborgenheit.

Stefan D. von Evangelische Stiftung AlsterdorfNachricht schreiben

Jeden Tag kommen jugendliche Flüchtlinge ohne Familien in Hamburg an. Sie haben Wochen und Monate einer verzweifelten Flucht hinter sich und sind häufig traumatisiert.

So erging es auch Ahmad. Mit 13 Jahren kam er alleine aus dem Iran nach Hamburg. Hinter ihm lag eine einsame, zweijährige Flucht. Seine Route führte über die Türkei, Bosnien und Österreich. Hier flog er auf und verbrachte anschließend Monate in einem Heim, bis er es nach Deutschland schaffte. „Ich hatte schreckliche Angst und sehnte mich so nach meiner Familie.“

In Hamburg angekommen bedeutete für Ahmad das Jugendhaus am Alsterdorfer Markt Hoffnung. Denn Jugendliche wie er brauchen in einer Zeit der Ungewissheit Orte, an denen sie sich wohl fühlen können. „Ich war jeden Tag da. Es war wie mein Wohnzimmer.“

Seit mehr als zehn Jahren ist das Jugendhaus der alsterdorf assistenz west, eine Gesellschaft im Verbund der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, ein offener Treffpunkt für alle Jugendlichen ab 12 Jahren. Unsere Pädagogen dort haben viel Erfahrung gesammelt, ganz unterschiedliche Jugendliche zusammenzubringen: junge Leute mit und ohne Behinderung, Kinder aus der Nachbarschaft, junge Flüchtlinge. Ziel der Pädagogen ist die Jugendlichen zu unterstützen, ihnen Halt zu geben und gemeinsam mit ihnen deren Freizeit zu gestalten.

Durch die vielen jungen Flüchtlinge aus der benachbarten Erstaufnahmeeinrichtung platzt das Jugendhaus inzwischen aus allen Nähten. Früher kamen täglich etwa 25 Besucher, heute sind es bis zu 60 junge Menschen.

Ahmad hat es geschafft. Er spricht inzwischen fließend Deutsch, arbeitet und hat eine eigene Familie. Er ist überzeugt, ohne das Jugendhaus und die Unterstützung der Mitarbeiter dort wäre er auf die schiefe Bahn geraten. „Sie sind immer für mich da gewesen. Wie eine Familie.“

Dieses Gefühl der Geborgenheit möchten wir allen Kindern und Jugendlichen geben, auch jungen Flüchtlingen. Die Erweiterung des Jugendhauses sowie der Ausbau der Angebote für die Jugendlichen müssen deshalb so schnell wie möglich beginnen. Räume, die bisher als Lager verwendeten wurden, müssen umgebaut werden um den gesetzlichen Bestimmungen zu genügen, aber vor allem damit sich die Jugendlichen dort wohlfühlen können. Auch neue Angebote wie Spieleabende, Billardturniere oder ein gemeinsames Weihnachtsessen sind notwendig, damit die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft gemeinsam die Sorgen und Nöte Ihres Alltags für einige Stunden hinter sich lassen können.

Dies kann nur mit Spenden umgesetzt werden. Bitte hilf uns mit deiner Weihnachtsspende - für ein Stück Geborgenheit in der Fremde.

Bilder: © fotolia, Stefan Drescher. Die Namen und Bilder der jungen Flüchtlinge wurden geändert

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