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Beendet Spenden für die Katzenkrankenstation - Tierschutzliga e.V.

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M. Ortmann von Tierschutzliga Stiftung Tier und NaturNachricht schreiben

Besuch auf der Katzenkrankenstation

Den Abend habe ich einmal wieder auf unserer Katzenquarantäne und Krankenstation verbracht. Denn ein großer Teil der Schützlinge, die dort untergebracht sind, bereiten mir großes Kopfzerbrechen und Sorgen.
Da sitzen uralte Katzen, die halbtot irgendwo gefunden wurden und nun mühe- und liebevoll von meinen Katzenpflegerinnen wieder aufgepäppelt werden, wie die gute Emma oder Oma Gerda, der alte, wilde Karl.
Da sitzen junge Katzen, die von Hunden fast zerfleischt oder völlig verhungert und schwerst krank aufgefunden wurden. Little Richard hat den schlimmen Beißunfall mit zwei Rottweilern gerade so überlebt. Der kleine, einäugige Fritzi sitzt nun schon seit 3 Monaten hier – er ist Allergiker und kann nicht ohne Medikamente leben. Klein Meggy – wunderschön, aber doch krank und unter Dauermedikamenten.
Hier wohnt unser guter Toni seit dem Sommer. Mit riesiger Wunde, verrotzt und schwach eingeliefert. Mit der Diagnose FIV nun überlebend. Inzwischen zahnlos, aber endlich fit. Doch wer wird ihn aufnehmen, diesen unendlich lieben, aber chronisch kranken Schmusebären?
Da sitzen uralte Abgabekatzen, wo die Besitzer überfordert waren oder gar verstorben sind. Der 15 jährige Eddy leidet an Diabetes. Jetzt muss er auf Insulin eingestellt werden, damit er noch lange leben kann. Die 14 jährige Lucy lässt bis heute keinen Menschen in ihre Nähe. Sie leidet an Altersstarsinn und ist eben etwas wunderlich.
Vor wenigen Tagen kam noch der kranke, abgemagerte Winnetou hinzu. Gammelzähne, Rotz und schlimme Augen inklusive.

Viele von diesen Katzen können nicht in die Vermittlungszimmer, da der Stress dort unter den vielen anderen Katzen zu groß wäre, keine spezielle Fütterung mehr möglich oder gar sogar einen Ansteckungsgefahr von ihnen ausgehen könnte.

Doch wohin mit Fritzi, Toni, dem alten Eddy oder der schönen Meggy? Sie können doch nicht bis in alle Ewigkeit auf der Krankenstation verbringen. Sie bräuchten eigentlich eigene Familien, wo sie umsorgt und verwöhnt werden. Doch wer nimmt schon eine Katze, die nicht 100%ig gesund ist, die vielleicht täglich auf Medikamente, Spritzen oder regelmäßige Tierarztbesuche angewiesen ist? Wer nimmt eine griesgrämige Katzenomi, wie Lucy, die Menschen einfach nicht mehr leiden kann?

Gerade heute kam wieder ein Anruf. Eine 11 jährige Katze soll ins Tierheim, weil der Besitzer ins Pflegeheim kommt. Was soll aus der Katze werden, wenn wir sie nicht nehmen? Natürlich nehmen wir sie auf. Und hoffen, dass diese Katzenseniorin gesund und munter ist, damit sie nicht auch zum Dauerpatient auf unserer Krankenstation wird.



Dr. Annett Stange

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